Donnerstag, 19. Dezember 2013 13:12 Uhr

Fahri Yardim sieht sich nicht als Sexsymbol

Fahri Yardim (33) spricht über seinen aktuellen Kinofilm ‚Der Medicus‘ und was er davon hält, dass er seit seinem Hamburger ‚Tatort‘-Einstand an der Seite von Til Schweiger als neues Sexsymbol gilt.

Fahri Yardim sieht sich nicht als Sexsymbol

„Man sollte dem Hype nicht glauben, das war schon immer meine Devise. Natürlich ist es schmeichelhaft, wenn viele der Zuschauer meine Arbeit mögen. Aber die Kunstfigur, die in den Medien kreiert wird, hat nichts mit mir zu tun.“ Als Frauenschwarm eigne sich sein Kollege Til Schweiger ohnehin viel besser, er selbst versuche seinen Rollen eher Charme zu verleihen. „Charme ist ’ne ganz gute Schublade. In irgendeine muss man ja rein.“ Die Begegnungen mit seinen Fans empfindet er meistens als „angenehm“: „Es ist auch für mich etwas Besonderes, jemanden zu treffen, den ich bisher nur medial wahrgenommen habe.“

Als Kind war er ein Riesenfan der schwedischen Popgruppe Roxette und zitterte „wie ein Fisch an Land“, als er sie tatsächlich einmal traf. Ähnlich erging es ihm bei seiner Begegnung mit dem Weltstar Sir Ben Kingsley, an dessen Seite er im ‚Medicus‚ spielt: „Als wir unsere gemeinsame Szene drehten, quälten mich all die Zweifel, die man mitbringt, wenn man einem so erfahrenen Eisen wie Sir Ben gegenübersteht.“ Richtig genossen hat er die gemeinsame Arbeit aber „erst hinterher, als er zu mir kam und meinte: ‚Well done.'“

Fahri Yardim sieht sich nicht als Sexsymbol

Den echten Hamburger Jung, der in seinem Leben schon 19 Mal den Wohnort wechselte, hat es inzwischen von der Elbe nach Berlin-Kreuzberg gezogen. Dort liebe er „die Atmosphäre, die Vielfalt, die Gegensätze – rau und liebevoll zugleich“, obwohl Hamburg für immer seine „Seelenheimat“ bleiben werde. Seinem Lieblingssport Fußball frönt er allerdings nicht mehr. Den „halten viele Filmproduktionen für zu gefährlich. Deshalb geh ich laufen. Oder meditiere.“ Allerdings liegend und im Bett, wie er lachend einräumt. „Ich weiß nicht mehr, wer es gesagt hat, aber auch für mich gilt: Schlaf ist die beste Meditation.“

Fotos: WENN.com, Universal Pictures

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