Fahrradkurierin fährt an erstem Arbeitstag einfach durch Elbtunnel

Die Südeinfahrt der A7 in den Elbtunnel.
Die Südeinfahrt der A7 in den Elbtunnel.

Markus Scholz/dpa

05.10.2021 08:57 Uhr

Der Elbtunnel ist unbestritten eine der schnellsten Verbindungen zwischen Hamburgs Süden und Norden. Aber eigentlich nur für Autos. Eine Fahrradkurierin vertraute dennoch auf ihr Navi.

Eine Hamburger Fahrradkurierin ist an ihrem ersten Arbeitstag durch den drei Kilometer langen Elbtunnel gefahren – weil das Navigationsgerät ihr das so vorgeschlagen hatte.

Die Frau habe den Ausflug durch die vierte Röhre des Tunnels in Richtung Süden am späten Montagabend unverletzt und ohne Zwischenfälle überstanden, sagte ein Polizeisprecher am Dienstagmorgen. Der Elbtunnel ist Teil der Autobahn und damit für Radfahrer nicht erlaubt. Sie war den Angaben zufolge mit einem E-Bike unterwegs.

Bußgeld wird fällig

Der Fahrer eines Müllfahrzeuges habe die Radfahrerin bemerkt „und mit gelbem Blinklicht eskortiert und so sicher durch den Elbtunnel gebracht“, sagte der Polizeisprecher. Auf der anderen Seite wurde die Radfahrerin von der Polizei in Empfang genommen. Die Frau werde wohl ein Bußgeld zahlen müssen, sagte der Sprecher.