Donnerstag, 15. November 2018 22:16 Uhr

Fall Küblböck: „Es ist wohl so, dass jemand zügig, zielstrebig springt“

Neues gibt es zum Vermisstenfall Daniel Küblböck. Der einstige DSDS-Star gilt seit dem 9. September als verschollen,. Er soll als Passagier von Bord des Kreuzfahrtschiffes „AIDALuna“ gesprungen sein.

Fall Küblböck: "Es ist wohl so, dass jemand zügig, zielstrebig springt"

Foto: Schultz-Coulon/WENN.com

Gegenüber der Münchner „TZ“ äußerte sich heute Oberstaatsanwalt Walter Feiler öffentlich. Interessanterweise habe der Jurist das Video dem Bericht zufolge zwar nicht selbst gesehen, „ihm wurde es aber beschrieben“. Der Clip befindet sich bei der Polizei in Passau, wo der Fall zur weiteren Bearbeitung liege.

So sei beispielsweise auch gar nicht zu erkennen, wer da von Bord springt. „Es ist ein Überwachungsvideo, auf dem zu sehen ist, wie eine Person ins Wasser springt. Weitere Personen sind nicht zu sehen. Die Qualität dieses Videos ist nicht sehr gut, es ist schwarz-weiß und relativ undeutlich. Aber man sieht, dass jemand ins Wasser springt. Es passt auch auf die Uhrzeit.“ In dem Bericht heißt es weiter: „Es ist wohl so, dass jemand zügig, zielstrebig springt“.

Quelle: instagram.com

„Starke Psychose“

Daniel Küblöcks Vater Günther hatte in einem Statement auf der Website seines Sohnes in einem Statement im September geschrieben: „Wir haben uns durch seine plötzliche Wesensveränderung, die sich in den letzten Wochen in vielen Facetten gezeigt hat, große Sorgen gemacht und so habe ich alles daran gesetzt, diese Reise zu verhindern. Durch die schwierige Gesetzeslage in Deutschland war es jedoch, nach Auskunft der AIDA Gesellschaft, nicht möglich, ihm die gebuchte Reise zu verwehren. Ich hatte daher schon im Vorfeld die Verantwortlichen des Schiffes darum gebeten, ein besonderes Auge auf Daniel zu haben.“

In einem Gespräch mit ‚Bunte‘ sagte Küblböck Senior später: „Als er gesprungen ist, war ihm garantiert nicht mal klar, dass da unten Wasser ist. Wahrscheinlich hatte er aufgrund seiner starken Psychose einen Fluchtreflex und war sich über die Konsequenz nicht im Klaren.“

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