Freitag, 25. Juni 2010 10:09 Uhr

Familie hielt Michael Jackson für einen Simulanten

Los Angeles. La Toya Jackson (54), die ältere Schwester des verstorbenen Michael Jackson (?50), dachte, ihr Bruder würde nur so tun, als sei er krank, als er letztes Jahr in eine Klinik eingeliefert wurde. Glaubt man der Promi-Schwester, wusste der King of Pop ganz genau, dass er nicht fit genug für die 50 Konzerte umfassende Comeback-Tour ‚This Is It‘ war und wollte unbedingt einen Weg aus seinem Vertrag finden.
Genau deswegen dachte La Toya auch, ihr Bruder würde nur simulieren, als ihr Vater Joe sie anrief, um sie zu informieren, dass Michael im Krankenhaus liege.
Tatsächlich aber hatte der Megastar nach einer Überdosis des Narkotikums Propofol einen Herzstillstand erlitten und starb kurz darauf.
„Als wir zum ersten Mal davon hörten, als mein Vater anrief und sagte: ‚Michael ist im Krankenhaus, kommt her!‘ – da war mein erster Gedanke: ‚Oh nein, hat Michael etwas getan, um vorzuspielen, dass er krank ist, damit er da raus kommt?'“, beichtete La Toya in der britischen Fernsehshow ‚GMTV‘ und betonte weiter: „Das habe ich gedacht – das haben mehrere Mitglieder dieser Familie gedacht.“

 Als die Musikerin dann vom Tod ihres Bruders erfuhr, stand sie unter Schock. Doch noch mehr trafen sie die Aufnahmen, die von Michael Jackson während seiner Proben zur ‚This Is It‘-Konzertreihe gemacht worden waren. Laut der US-Dame war Michael zu diesem Zeitpunkt gar nicht mehr fähig ohne Hilfe zu laufen; die Aufnahmen seien verfälscht worden, um die Chart-Legende gesünder aussehen zu lassen, als sie war.
„Diese dynamische Arbeit“, seufzte La Toya und enthüllte, wie es angeblich wirklich um den großen Meister der Popgeschichte stand: „Michael hatte nicht mehr die Kraft, umher zu laufen und die Dinge zu tun, die du und ich tun. Ich habe den eigentlichen Film ‚This Is It‘ nie gesehen, aber wenn man sich die Nachrichten im Fernsehen angesehen hat, sah man ihn sich sehr schnell bewegen. Diese Energie war vorgeschoben. Es ließ ihn toll aussehen, aber das war nicht Michael.“
Die Showbiz-Lady sprach erneut darüber, wie besorgt der Jackson-Clan in den Wochen vor Michaels Tod um ihr berühmtestes Familienmitglied gewesen sei. Doch statt ihre Hilfe anzunehmen habe Michael – oder die Menschen, die für ihn gearbeitet haben – sie ausgeschlossen.
„Die Menschen um Michael haben uns weggehalten. Sie wollten uns nicht um ihn haben. Es kam so weit, dass wir über das Tor klettern mussten und jeder auf die Tür zurannte“, beschrieb La Toya den Familien-Wahnsinn. „Es gibt so viele Dinge, die wir getan haben, von denen ihr nichts wisst.“
Heute, am ersten Todestag des Jahrhundert-Künstlers, versammelt sich die Familie Jackson in ihrer Heimatstadt Gary im US-Bundesstatt Indiana. Im Londoner West End wird ebenfalls eine Trauerfeier abgehalten, um das Leben, das Werk und die Musik von Michael Jackson zu ehren. (CoverMedia)

OK

Hinweis: Durch Nutzung von klatsch-tratsch.de stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Analysezwecke, personalisierte Inhalte und Werbung zu. Mehr erfahren