04.10.2018 14:19 Uhr

Fan BingBing ist wieder aufgetaucht – und mit ihr ein Riesen-Problem!

China und der Rest der Welt rätselten: Wo ist Fan Bingbing ? Der chinesische Film-Superstar war drei Monate lang wie vom Erdboden verschwunden. Spekulationen gab es deswegen viele: Krank, entführt, tot? Doch jetzt ist sie genauso überraschend wieder aufgetaucht.

Foto: IPA/WENN.com

Wegen ihres Ärgers mit Steuerbehörden wurde die 37-Jährige offenbar monatelang festgehalten. Das Ende der Geschichte ist bitter: Jetzt soll Fan Bingbing umgerechnet 111 Millionen Euro Strafe bezahlen. Davon 70 Millionen aus ihrem Privatvermögen. Das berichtete zuerst die „South China Morning Post“. Diese Horror-Summe setze sich aus Bußgeldern, Steuernachzahlungen und Gebühren zusammen. #WTF?!

Quelle: instagram.com

Monatelange Ungewissheit

Nachdem im Juni bekannt wurde, dass Bingbing immense Steuern hinterzogen haben soll, verschwand sie plötzlich spurlos. Fans und Freunde waren besorgt, denn die 37-Jährige galt in den sozialen Medien bis dahin als sehr mitteilungsbedürftig und plötzlich herrschte schlagartig diese Stille.

Nun meldete sich die hübsche Schauspielerin, die immerhin 62 Millionen Follower bei Insta hat, erstmals öffentlich zu Wort: In einem Statement auf einem chinesischen Kurznachrichtendienst gab sie nun ein Lebenszeichen und bestätigte, dass gegen sie wegen Steuerhinterziehung ermittelt werde. Abschließend entschuldigte sie sich bei ihren 63 Millionen Followern reumütig: „Es tut mir unendlich leid.“

Quelle: instagram.com

Wurde sie in einem Urlaubsresort festgehalten?

Offenbar kam Bingbing, die u.a. auch Filmstudios und Produktionmsfirmen unterhielt, ihr für hiesige Verhältnisse unfassbar großer Star-Status zugute. Wenn sie aus freien Stücken die ausstehenden Steuern zahle, so heißt es, werde es keine Strafverfolgung für das wohl größte weibliche Aushängeschild Chinas geben.

Wo genau sich Chinas bestbezahlteste Schauspielerin aufhielt ist nicht eindeutig klar. So wollen einige Medien herausgefunden haben, dass Bingbing in einem „Ferienlager“ im Osten Chinas unter „Arrest“ gestanden habe. Offenbar brauchten die Behörden ach die Zeit, um den weiteren Umgang mit der Lady zu klären. Denn einfach so in Ungnade fallen und verschwinden zu lassen wie bei so manchem auffällig gewordenen Normalbürgern im Reich der Mitte, war wohl keine Option.

In China verschwinden ja bekanntlich immer wieder Personen, die aus politischen oder wirtschaftlichen Gründen in Ungnade gefallen sind. Daher ist der Nachsatz in ihrem Statement um so typischer: „Ich bin das Vertrauen der Gesellschaft nicht wert, habe die Fans, die mich lieben, fallen gelassen. (…) Ohne die gute Politik der Partei und des Staates, ohne die Liebe der Volksmassen gibt es keine Fan Bingbing.“ Logisch!

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