„Aktenzeichen XY“: Der längste Quotenhit im deutschen TV

Faszination "Aktenzeichen XY": Der längste Quotenhit im deutschen TV
Faszination "Aktenzeichen XY": Der längste Quotenhit im deutschen TV

© Deliris/Shutterstock

15.09.2021 18:09 Uhr

Bereits in der letzten Ausgabe „ Aktenzeichen XY“ war deutlich zu sehen, dass die True Crime-Sendung bei Jung und Alt einen durchschlagenden Erfolg erzielt. Am 15. September läuft die nächste Folge - doch was ist eigentlich das Erfolgsgeheimnis dieser Sendung?

Die Show gehört zu den erfolgreichsten Sendungen im deutschen TV: das True Crime-Format „Aktenzeichen XY“. Im August war das ZDF-Magazin bei den Zuschauern ganz vorne mit dabei und das auch bei einer beträchtlichen Menge der Unter-50-Jährigen.

5,36 Millionen Menschen schalteten Mitte des letzten Monats „Aktenzeichen XY… ungelöst“ ein. (Wie immer) eine Wahnsinns-Quote, die im Zeitalter von zig Alternativen und etlichen True-Crime-Streaming-Formaten die Frage aufwirft, was die Menschen an der Sendung eigentlich so fasziniert. Wir gehen dem Ganzen mal auf den Grund.

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© ZDF/Nadine Rupp.

Das älteste True-Crime-Format im deutschen Fernsehen

Die Krimi-Sendung gibt es bereits seit 1967 (es war damit das allererste True-Crime-Format in Deutschland) und hat in seiner Laufbahn schon für so manchen Durchbruch in der landesweiten Verbrechensaufklärung gesorgt. Es sind echte Kriminalfälle, die in den Fokus gerückt werden, mit feinsinniger journalistischer Recherche und Aufarbeitung. Knapp 50 Jahre nach Erscheinen der allerersten Folge ist „Aktenzeichen XY“ heute beliebter als je zuvor.

Quasi-Erfinder der Show war Eduard-Zimmermann (*1929 – † 2009, Spitzname „Ganoven-Ede“), der die Sendung vom Oktober 1967 bis zum Oktober 1997, die er einst konzipiert hatte. Er gab die Sendung nach der 300. Folge an Butz Peters ab, der die Show zunächst gemeinsam mit mit Zimmermanns Tochter Sabine Zimmermann (*1951 – † 2020) moderierte.

Rudi Cerne ist seit fast 22 Jahren dabei

Zum konstanten Erfolg hat sich das Format bis heute auch dank des Moderators Rudi Cerne entwickelt. Der Journalist und ehemaliger Eiskunstläufer präsentiert die Verbrechens-und Fahndungsfälle seit 2002 und hat seitdem auch die einen oder anderen spektakulären Ereignisse miterleben können. Dazu gehören auch immer wiederkehrende Fälle.

Es sind die echten Fälle, die uns den Grusel einjagen, die dokumentarisch gut nachgestellten Szenen, die genauso auch in unserer Nachbarschaft hätten passieren könnten. Und ja: „Unheimliches wirkt anziehend“, so der NDR zum Thema „True Crime – was fasziniert uns daran?“.

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Sabine und ihr Adoptivvater Eduard Zimmermann 2002.

© IMAGO / Eventpress

Die Neugier treibt uns an

Mehr noch: Die Show ist was für Gaffer, der wohl in jedem von uns steckt. Andere nennen es Neugier, die uns Menschen innewohnt. „Wer schon immer mal gerne bei einem Tatort spannen wollte, kann dies nun vom eigenen Sofa tun“, ist das treffende Resümee von „Unser Ding“ über den Langzeit ZDF-Quotenhit.

„Aktenzeichen XY“ berichtet von echten Verbrechen: Spurloses Verschwinden, rätselhafte Mordfälle und Fahndungen. Manchmal werden Fälle über die Jahre verfolgt sie stringent. So berichtet das Magazin unter anderem auch über den Fall Maddie McCann, die vor über 13 Jahren im Alter von 3 Jahren aus einem Urlaubshotel in Portugal spurlos verschwand. Inzwischen wurden die Ermittlungen aufgrund einer neuen Beweislage erneut aufgenommen und gerade die Berichterstattung von „Aktenzeichen XY“ scheint oft maßgeblich dazu beizutragen, dass Spuren und Hinweise sich häufen.

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© Roman Chazov/Shutterstock

Der Fall Kirsten Sahling

So lässt Rudi Cerne auch ein weiterer Fall nicht los: „Ein ungelöster Mordfall von 2009: Kirsten Sahling, 39 Jahre alt“, so Cerne gegenüber „Bild der Frau“. „Sie wollte mit ihrem Mann im Spandauer Forst joggen. Sie wärmte sich noch mit Stretchübungen auf, als ihr Partner schon loslief. Und da wurde sie Opfer eines Messerstechers. Während sie verblutete, bat sie Passanten, ihrem Mann zu sagen, dass sie ihn liebe.

Die Frau ist schließlich im Krankenhaus gestorben, und der Täter wurde bislang nicht gefasst. Das Kuriose: Immer zur Weihnachtszeit herum gehen anonyme Hinweise bei der Polizei ein. Doch alles bleibt ein Rätsel. Möglich, dass dieser Fall noch einmal bei „XY“ auftauchen wird …

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Tatort tote Joggerin Kirsten Sahling 2009.

© IMAGO / Olaf Wagner

Die Fernsehfahndung bei XY ist genauestens geregelt

Bereits zur ersten Sendung haben sich das ZDF und die Strafverfolgungsbehörden über die Grenzen der Fahndung verständigt. Es wurden Grundsätze gefasst, die sechs Jahre später von den Justizministern des Bundes und der Länder durch eine Verfügung bestätigt wurden. Diese bildet bis heute die wesentliche rechtliche Grundlage für eine Fahndung in XY.

Zu unterscheiden sind dabei zwei Aufträge an die Öffentlichkeitsfahndung:

Ermittlung eines unbekannten Täters

In diesem Fall liegen lediglich die Fakten eines Verbrechens vor – der Täter ist völlig unbekannt. Soll eine solche Straftat den Zuschauern über den Bildschirm geschildert werden, müssen folgende Vorbedingungen erfüllt sein:

– Es handelt sich um eine Straftat von erheblicher krimineller Bedeutung (Kapitalverbrechen wie Mord, Raub, fortgesetzter Betrug, räuberische Erpressung, Geiselnahme, Vergewaltigung und anderes).

– Die Polizei hat alle anderen Möglichkeiten, den Täter zu ermitteln, bereits ausgeschöpft.

– Es liegen konkrete Fragen vor, die ein noch unbekannter Zeuge, in diesem Fall ein XY- Zuschauer, beantworten könnte.

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© ZDF/Nadine Rupp.

Fahndung nach einem bekannten Tatverdächtigen

In diesem Fall ist ein Tatverdächtiger ermittelt. Die Polizei besitzt ein Foto von ihm und kennt in der Regel auch seinen Namen. Für eine TV-Fahndung müssen dann folgende Voraussetzungen vorliegen:

– Dem Gesuchten wird eine Straftat von erheblicher krimineller Bedeutung vorgeworfen.

– Es liegt ein internationaler Haftbefehl gegen den Gesuchten vor.

– Für den Fall der Festnahme des Gesuchten im Ausland wird von der zuständigen Staatsanwaltschaft dessen Auslieferung beantragt.

– Die Polizei hat andere, konventionelle Möglichkeiten der Fahndung inzwischen ausgeschöpft.

Welche Fälle werden in die Sendung aufgenommen?

„Aktenzeichen XY… ungelöst“ basiert von jeher auf einem engen Zusammenwirken der XY-Redaktion mit den Strafverfolgungsbehörden.

In XY werden in der Regel nur so genannte Kapitaldelikte aufgenommen werden, das heißt besonders schwere Verbrechen, deren Aufklärung bei der Polizei höchste Priorität besitzt. Dazu zählen beispielsweise Mord, Sexualdelikte, Raub oder schwere Betrugsfälle. Kommen die Ermittlungsbehörden mit den klassischen Fahndungsmethoden nicht weiter, suchen sie die Zusammenarbeit mit der Fernsehredaktion von Aktenzeichen XY. Umgekehrt geht die Redaktion auf die zuständigen Behörden zu bei Fällen von großer öffentlicher Bedeutung oder Aufmerksamkeit. Gemeinsam wird dann über die Veröffentlichung und Darstellung des Falles beraten.

Aktenzeichen Xy

© ZDF/Nadine Rupp.

Nicht ohne Ermittlungsbehörden

XY unterstützt auch ausländische Polizeidienststellen bei der Aufklärung von Straftaten. Neben Fällen aus Österreich und der Schweiz waren in der Vergangenheit schon mehrfach Kripo-Beamte aus den USA, Frankreich, Dänemark, England, Belgien, Holland, Tschechien und Polen in der Sendung. Wichtig bei diesen Fällen ist, dass sie einen Bezug in den deutschsprachigen Raum Europas haben.

Von der Recherche bis zur Realisation des Beitrags sind die Ermittlungsbehörden eng in die Arbeit der XY-Redaktion eingebunden. Dies stellt sicher, dass Filme, Moderationen und Gespräche den genauen Tatablauf und aktuellen Kenntnisstand der Ermittler wiedergeben.

Statistik „Aktenzeichen xy – ungelöst“ (Stand November 2020)

Fälle insgesamt: 4806
Fälle insgesamt geklärt: 1917
Aufklärungsquote insgesamt: 39,9%
Anzahl Filmfälle: 2067
geklärte Filmfälle: 518
Aufklärungsquote Filmfälle: 25,0%
Anzahl Studiofälle: 2731
geklärte Studiofälle: 1399
Aufklärungsquote Studiofälle: 51,2%
Anzahl Personenfahndungen: 2147
festgenommene bekannte Täter: 1356
Aufklärungsquote Personenfahndungen: 63,2%
Festgenommene Täter insgesamt: 2412

Chronik der Sendung

20. Oktober 1967
Start der Sendereihe „Aktenzeichen XY… ungelöst“ aus Halle 1A, ZDF-Studio Wiesbaden, Unter den Eichen.
Idee, Redaktion und Moderation: Eduard Zimmermann.

15. März 1968
Der ORF aus Österreich beteiligt sich an „XY“. Moderator im
Studio Wien: Teddy Podgorski.

7. Juni 1968
Zum ersten Mal wird ein Mordfall mit Zuschauerhilfe aufgeklärt, der Mord an Dr. Boll. Schon zwölf Stunden nach Ausstrahlung von „XY“ erfolgt die Festnahme des bis dahin unbekannten Täters.

24. Januar 1969
Das Fernsehen der Schweiz, SRG (später SF DRS), übernimmt für seinen Sendebereich „Aktenzeichen-XY… ungelöst“. Moderator in Zürich: Werner Vetterli. Zum ersten Mal wird „XY“ als Eurovisionssendung ausgestrahlt.

11. April 1969
Einer der drei Filmfälle behandelt den vierfachen Soldatenmord von Lebach. Eine Zuschauerin führt die Kripo auf die richtige Spur. Es ist die bekannte Wahrsagerin Madame Buchela, die am verwendeten Falschnamen einen Besucher wieder erkennt. Die beiden Täter werden zwei Wochen nach der Sendung festgenommen.

18. Juli 1969
Das niederländische Fernsehen strahlt versuchsweise „Aktenzeichen XY… ungelöst“ aus. Wegen der Sprachprobleme bleibt es bei diesem einzigen Versuch.

12. September 1969
Umzug von Wiesbaden nach München – erstmalig kommt
„Aktenzeichen XY… ungelöst“ aus dem Fernsehstudio München (FSM) in Unterföhring.
Zuschauer-Telefon bis heute: München 95 01 95.

17. April 1970
Der damalige Bundesinnenminister Hans-Dietrich Genscher stattet dem Münchner „XY“-Studio einen Besuch ab.

Mai 1970
Minister Hans-Dietrich Genscher beruft Eduard Zimmermann als einzigen Journalisten in die „Kommission zur Reform der Arbeit des Bundeskriminalamtes“.

4. Juni 1971
Das dänische Fernsehen übernimmt einen Filmbeitrag aus der „XY“-Sendung.

10. Dezember 1971
Im Wiener Aufnahmestudio übergibt Teddy Podgorski die Moderation an Peter Nidetzky.

14. Juli 1972
Der amerikanische Soldatensender AF/TV in Deutschland beteiligt sich an „Aktenzeichen XY… ungelöst“ durch Übernahme und Live-Übersetzung eines Fahndungsfilms.

12. März 1973
Die Justizminister des Bundes und der Länder beschließen eine „Allgemeine Verfügung über die Inanspruchnahme von Publikationsorganen zur Fahndung nach Personen bei der Straf-verfolgung“ – eine Art Gebrauchsanweisung für die Öffentlichkeitsfahndung in den Medien. Die Konferenz der Innenminister beschließt darauf dieselbe Verordnung für die Polizeibehörden. Beide Richtlinien bestätigen die seit Start der Sendereihe praktizierte Zusammenarbeit zwischen „Aktenzeichen XY… ungelöst“ und den Ermittlungsbehörden in Deutschland, die bis heute gültig sind.

17. Januar 1975
Erste Sendung in Farbe. Neuer Titel-Vorspann und neue Dekoration.

16. Januar 1976
Im Züricher Studio übergibt Werner Vetterli die Moderation an Konrad Toenz.

Juni 1976
17 Gründungsmitglieder rufen auf Initiative Eduard Zimmermanns den „Weißen Ring“ ins Leben. Der Verein setzt sich für Kriminalitätsopfer ein und versucht ihre rechtliche, soziale und wirtschaftliche Lage zu verbessern. Zum Ersten Vorsitzenden wird Zimmermann gewählt.

7. Oktober 1977
100. Sendung „Aktenzeichen XY… ungelöst“: Eduard Zimmermann erhält von Bundespräsident Walter Scheel das Bundesverdienstkreuz.

1979
Peter Hohl, Redakteur und Zimmermanns TV-Assistent im „Aktenzeichen XY“-Studio, verlässt die DKF. Kriminalkommissarin Irene Campregher übernimmt seine Nachfolge vor der Kamera.

1982
Das Fernsehen der Niederlande startet eine eigene Fahndungssendung unter dem Titel „Opsporing Verzocht“ – konzeptionell nach dem Muster von „Aktenzeichen XY… ungelöst“.

15. Juli 1984
Die BBC in London startet mit großem Erfolg die Sendereihe „Crimewatch UK“ – ebenso wie „Opsporing Verzocht“ nach „XY“-Vorbild. Eine Polizeibeamtin und ein Polizeibeamter in Uniform assistieren den Moderatoren Sue Cook und Nick Ross.

16. Juni 1986
Bundespräsident Richard von Weizsäcker verleiht Eduard
Zimmermann das Bundesverdienstkreuz I. Klasse.

10. November 1986
Das israelische Fernsehen startet in Anlehnung an „Aktenzeichen XY… ungelöst“ die Fahndungssendung „Crime Investigation“.

28. April 1987
In den USA und Kanada entsteht die Fahndungssendung „Americas most wanted“ ebenfalls nach dem Vorbild von Aktenzeichen XY… ungelöst“.

6. November 1987
200. Sendung „Aktenzeichen XY… ungelöst“: Eduard Zimmermanns Tochter Sabine tritt die Nachfolge von Irene Campregher an und wird damit Co-Moderatorin.

5. Oktober 1990
Zwei Tage nach der Vereinigung Deutschlands wird beim DFF in Berlin-Adlershof ein eigenes XY-Aufnahmestudio eingerichtet. Moderation: Annette Judt.

8. März 1991
Der DFF wird nach dem Einigungsvertrag im Laufe des Jahres 1991 aufgelöst. Auf dem ehemaligen Defa-Gelände in Potsdam-Babelsberg wird ein Telefon-Aufnahmeplatz (Leitung: Dr. Monika Runge) für die Sendung installiert. Er ist für die Zuschauer aus den neuen Bundesländern unter der Telefonnummer Potsdam 965 31 15 zu erreichen.

November 1992
Der ungarische Fernsehsender MTV geht mit „Az XY Akta Megoldatlan“ (die ungarische Übersetzung von „Aktenzeichen XY… ungelöst“) auf Sendung.

24. Oktober 1997
300. Sendung „Aktenzeichen“: Eduard Zimmermanns letzte Moderation, sein seit langem angekündigter Abschied vom „XY“-Bildschirm. Dr. Butz Peters wird dem Publikum als Nachfolger vorgestellt. Sabine Zimmermann bleibt Co-Moderatorin. Die Sendung erhält eine neue Studiodekoration.

19. Januar 2001
„Aktenzeichen XY… ungelöst“ hat einen Stargast, den Boxer Axel Schulz. Er vertritt die Aktion „Kraft gegen Gewalt“ des „Weißen Rings“ gegen Jugendkriminalität. Zu deren Gunsten versteigert Axel Schulz seine signierten Boxhandschuhe.

18. Januar 2002
Moderatorenwechsel: Rudi Cerne wird neuer „Aktenzeichen XY“-Moderator. Als „Antrittsgeschenk“ stellt Rudi Cerne den „XY-Preis – Gemeinsam gegen das Verbrechen“ unter Schirmherrschaft des Bundesinnenministers vor.

3. Mai 2002
Erste Preisverleihung des „XY-Preises – Gemeinsam gegen das Verbrechen“ im Bundeskanzleramt in Berlin, unter Würdigung des damaligen Bundeskanzlers Gerhard Schröder. Die Preisträger sind live in der Sendung.

8. November 2002
350. Sendung: Für den Fall Ursula Hermann tritt Eduard Zimmermann nach fünf Jahren Pause noch einmal vor die Kamera.

17. Januar 2003
„Aktenzeichen XY… ungelöst“ erstmals ohne Beteiligung des ORF. Neue Studiodeko und leicht modifiziertes Format; Filme mit Originalstatements der Angehörigen, Opfer und Kripobeamten unterlegt.

8. Januar 2004
Die erste Sendung auf dem neuen Sendeplatz am Donnerstag, ohne Beteiligung des Schweizer Fernsehens.

29. April 2004
„XY“ hat einen weiteren Stargast: Sebastian Krumbiegel, Sänger der Gruppe „Die Prinzen“. Er war selbst Opfer eines Gewaltverbrechens und engagiert sich seitdem für Zivilcourage. („XY-Preis“)

16. Oktober 2004
Sendestart der Präventionssendung „XY-Sicherheitscheck“ als Ergänzung zur Fahndungssendung. Zwölf Mal immer samstags im ZDF. Moderation: Rudi Cerne.

27. Oktober 2005
„XY“ bekommt eine neue Studiodekoration, eine komplett neue Grafik und wird nun zwölf Mal im Jahr ausgestrahlt.

10. Mai 2007
400. „Aktenzeichen XY… ungelöst“-Sendung

30. März 2011
Erstmals strahlt das ZDF „Aktenzeichen XY… ungelöst – Wo ist mein Kind?“ aus. Die Sondersendung widmet sich dem Schicksal und der Fahndung nach verschwundenen Kindern und jungen Erwachsenen.

11. Januar 2012
Rudi Cerne steht seit genau zehn Jahren für die Fahndungssendung der Welt vor der Kamera.

14. Oktober 2015
Die 500. Sendung wird ausgestrahlt.

26. Oktober 2016
Als Spin-off von „Aktenzeichen XY…ungelöst“ widmet das ZDF dem Aspekt Prävention mit „Aktenzeichen XY-Spezial: Vorsicht, Betrug!“ erstmals eine 90-minütige Live-Sendung.

Oktober 2017
„Aktenzeichen XY… ungelöst“ wird 50 Jahre alt und verzeichnet über 500 Ausstrahlungen mit mehr als 4000 Fällen und eine Aufklärungsquote von 40%.

(Quelle: ZDF)