Mittwoch, 4. März 2009 12:31 Uhr

Fatboy Slim macht einen Alkoholentzug

Kult-DJ Fatboy Slim stellt sich offenbar seinem Alkoholproblem und nimmt eine Entziehungskur in Angriff. Der ‚Right Here, Right Now‘-Mixer hat sich am vergangenen Montag freiwillig in eine Spezialklinik einweisen lassen,

Gerüchten zufolge hat Norman Cook, wie Fatboy Slim mit bürgerlichem Namen heißt, schon seit langem ein Promilleproblem. Garry Blackburn, der Manager des Plattendrehers, erklärt dazu: „Es geht alles voran. Er ist freiwillig gegangen, um sein Alkoholproblem zu lösen. Er hat sich für eine Klinik in Südengland entschieden, weil sie einen guten Ruf genießt und ein ruhiger Ort ist.“ Privat ist der 45-Jährige mit Radiomoderatorin Joe Ball verheiratet. Die beiden haben einen neunjährigen Sohn, Woody.

Schon in der Vergangenheit gestand Slim, nur unter Alkoholeinfluss live auftreten zu können. In einem Interview schilderte er seinen Zustand so: „Fatboy Slim ist mein Alter Ego – er ist selbstbewusst, ein kleiner Angeber. Es dauert jedes Mal bis Mitternacht, bis ich mich in ihn reingefunden habe.“ Die Verwandlung von Cook zu Slim ging nie ohne Alkohol. Der Musiker brachte das so auf den Punkt: „Der Unterschied zwischen mir und ihm sind ein hässliches Hawaii-Shirt und eine halbe Flasche Wodka.“

Wie so viele Alkoholiker verteidigte Slim seine Trinkgewohnheit mit angeblich guten Gründen. „Manchmal nimmt es mir die Würde, aber ich bin es nie leid, betrunken zu sein“, stellte der Künstler klar: „Ich habe versucht, nüchtern auf die Bühne zu gehen. Aber es hat keinen Spaß gemacht.“

Gerüchten zufolge soll Slim schon einmal einen Entzug gemacht haben: Im Jahr 2002 besuchte er eine Klinik, nachdem er und seine Frau schwere Eheprobleme durchzustehen hatten. Ball beichtete später, sie habe ihren Mann mit Radio-Kollegen DJ Dan Peppe betrogen.

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