27.09.2020 13:27 Uhr

Felicitas Woll: „Ganz so romantisch wie früher ist es nicht mehr“

Felicitas Woll hat über ihre Musik-Leidenschaft gesprochen. Die 40-jährige Schauspielerin ist eine begeisterte Darstellerin, doch braucht zum Ausgleich vor allem eines: Musik.

imago images / POP-EYE

Im Interview mit der Illustrierten „Grazia“ verriet sie jetzt, welches Album ihre erste gekaufte Platte war: „Ich kann mich nicht mehr erinnern, ob ich mir meine erste Platte auch selbst gekauft habe, ich weiß nur, dass es Modern Talking war. Und dass ich so unglaublich stolz war, endlich meine erste eigene Platte zu besitzen und sie jeden Tag auf meinem roten Plattenspieler zu hören.“

Felicitas Woll hat Musik im Blut

Auch ihr Sortier-System von CDs gab sie preis: „Ich habe alle lange schon aussortiert, da ich einfach zu viele hatte. Obwohl ich die Zeit auch vermisse, mit einer neuen CD voller Erwartung stundenlang vor meiner Anlage zu sitzen und die Texte mitzulesen. Das fehlt heute schon.“

Auf die Frage, ob sie Musik verschenke, antwortete Woll: „Ganz so romantisch wie es früher war, ist es nicht mehr. Früher hat man noch Kassetten selbst aufgenommen und schön beschriftet, das war etwas Besonderes. Heute verschickt man Musik auch oft verpackt in einer Nachricht oder in einer E-Mail. Aber die Zeit verändert sich nun mal.“

Zeiten ändern sich

Auch sie selbst sei sehr musikalisch: „Ich habe die Musik auch in meinen Genen mitbekommen. Mein Vater hat sehr gut Gitarre gespielt und war ein leidenschaftlicher Musiker. Er hat sich alles selbst beigebracht. Ich liebe Musik, ich liebe das Singen, habe ein Klavier und versuche wieder, meine Stücke von früher neu zu lernen.“

Ihre Plattform nutzt Felictias Woll aber nicht nur um über Musik zu schwärmen, sondern auch um ihre politischen Ansichten zu teilen. So fordert sie öffentlich härtere Strafen für Kindesmissbrauch. Die 40-Jährige, die Mutter zweier Kinder ist, ist schockiert von den neuesten Kindesmissbrauchs-Fällen, die ganz Deutschland erneut entsetzen.

Sie fordert härtere Strafen für Kinderschänder

Auf Instagram schrieb sie kürzlich: „Wie viele Schauer muss ich noch bekommen, wie viel Tränen müssen fließen beim Lesen dieser abscheulichen Fälle! Wie oft muss ich noch an diese kleinen Kinderseelen denken, die keine Chance haben, komplett verloren sind!“

Ihrer Meinung nach würde die Justiz komplett versagen: „Wie können deutsche Gerichte tatsächlich einen Vater, der seinen 2-jährigen Sohn missbraucht hat, auf Bewährung freisprechen? Wie kann es sein, dass so viele kranke Menschen Kinder auf schlimmste Art und Weise missbrauchen und (…) weniger Strafe bekommen als (sic) z.B. bei einem Einbruch?“

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Felicitas Katharina Woll (@felicitaskatharinawoll) am Sep 7, 2020 um 9:11 PDT

Galerie

„Ich will, dass das ein Ende hat!“

Es sei Zeit für härtere Strafen, so Felicitas Woll weiter: „Ich fordere maximale Strafen für diese 1000en Menschen, die sich auf diesem Planeten den Kindern gegenüber verhalten wie der Teufel selbst! Ich will, dass das ein Ende hat! Mein Mutterherz und Menschenherz kann das nicht mehr ertragen.“ (Bang/KT)