12.04.2020 20:06 Uhr

Felix Jaehn: „Dann merke ich, wie ich einen Adrenalin-Kick bekomme“

imago images / Photopress Müller

DJ und Musikproduzent Felix Jaehn (25, „Ain’t Nobody“) weiß die Schönheit des Ländlichen in Zeiten der Corona-Krise noch mehr zu schätzen. „Die Natur und die Schönheit vom Land an sich sind etwas, was ich jetzt in dieser Zeit noch mehr zu schätzen weiß als sonst eh schon“, sagte Jaehn der Deutschen Presse-Agentur.

Er sei sehr glücklich, ein Dorfkind zu sein in diesen Zeiten, „weil wir gesegnet sind mit der Natur, der Weite, der Ruhe, dem Grün, einfach vor die Tür gehen zu können und die Natur zu hören und in Kontakt zu sein mit der Erde“.

Felix Jaehn: "Dann merke ich, wie ich einen Adrenalin-Kick bekomme"

Foto: Felix Jaehn/privat

Für seine Fans legt er jeden Sonntagabend bei Instagram live aus seinem Haus auf. Aufgeregt sei er dennoch wie vor einem gewöhnlichen Auftritt. „Fünf Minuten vor sechs merke ich schon, wie mein Herzschlag hochgeht, wie ich richtig im Show-Modus bin und einen Adrenalin-Kick bekomme.“

Die jubelnde Masse fehlt

Während des etwas anderen Auftritts flache es ein bisschen mehr ab, weil es nicht ganz so viele Kicks gebe. „Wenn ich live spiele, habe ich eine Masse vor mir, die jubelt, schreit, mitsingt und tanzt. Es ist noch mal eine ganz andere Dynamik.“ Es bringe aber ein Stück weit Normalität in seinen Alltag während der Corona-Krise.

Jaehn macht sich Sorgen um die Existenz vieler Selbstständiger, die in der Kultur am Live-Geschäft verdienen und auf Tagesbasis arbeiten. Für viele sei das die Haupteinnahmequelle.

Jaehn wurde in Hamburg geboren und lebt in Mecklenburg-Vorpommern. Vor einigen Jahren wurde er mit Hits wie „Ain’t Nobody“ und „Cheerleader“ bekannt. Seitdem gehört er zu den angesagtesten Musikproduzenten der Welt. (dpa/KT)

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