29.06.2020 15:15 Uhr

„Ferris macht blau“: Reunion in Gedenken an Regisseur John Hughes

34 Jahre nach dem Kinostart der US-Komödie "Ferris macht blau" hat sich der Cast des Kultfilms per Webcam zu einer Reunion "getroffen".

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Wieder einmal hat die Webshow „Reunited Apart with Josh Gad“ den Cast eines Filmklassikers zusammengeführt. Nach „Ghostbusters“, „Der Herr der Ringe“ oder „Zurück in die Zukunft“ war bei der neuesten Episode die Teenie-Komödie „Ferris macht blau“ von 1986 an der Reihe. Mit Titelheld Ferris alias Matthew Broderick (58) beginnt in dem Video die muntere Webcam-Reunion, bei der schnell auch Alan Ruck (63) alias Ferris‘ bester Kumpel Cameron Frye zugeschaltet wird. Sichtlich erfreut, einander wiederzusehen, stellen sie erschrocken fest: Es ist ganze 15 Jahre her, dass sie sich das letzte Mal in Fleisch und Blut gesehen haben.

Kurz danach sind auch Mia Sara (53, Rollenname: Sloane Peterson) und „Dirty Dancing“-Star Jennifer Grey (60) am Start. Letztere brillierte in der Kultkomödie als die große und garstige Schwester des Schulschwänzers, Jeanie Bueller. Komplettiert wird die Bueller-Reunion von Cindy Pickett (73) und Lyman Ward (79), die die Eltern der zerstrittenen Kids mimten. Einige der Darsteller und Darstellerinnen hatten sich sogar seit 34 Jahren, also seit der Film herauskam, nicht mehr gesehen.

Gemeinsam mit Ben Stein (75), der im Film den vielleicht langweiligsten Wirtschaftslehrer der Kinogeschichte verkörperte, tauschen die Schauspieler und Schauspielerinnen in dem knapp 45 Minuten langen Video unzählige Anekdoten über den Filmdreh aus. Etwa, dass die Nachwuchsstars dem ikonischen (echten) Ferrari nicht zu nahe kommen durften. Nur eine Attrappe durften sie tatsächlich fahren: „Es war ein Ford mit einem Plastik-Ferrari drüber geklebt“, erinnert sich Broderick lachend zurück.

Ein Tribut und ein Superfan

Ein Mann wird bei dem herzlichen Wiedersehen schmerzlich vermisst. Regisseur John Hughes (1950-2009) verstarb bereits im Jahr 2009 im Alter von 59 Jahren überraschend an einem Herzinfarkt. „Seine Filme handeln von Liebe. Sie sind nicht bösartig, wütend oder niederträchtig, sondern liebenswert (…) und so etwas sehe ich inzwischen selten“, sagt Stein. „Er behandelte Jugendliche mit Respekt“, ergänzt Ruck. Überdeutlich sei dies auch bei Hughes anderem weltbekannten Teenie-Film gewesen, „The Breakfast Club“.

Als Highlight wurde kurz vor dem Gedenken an Hughes übrigens noch ein prominenter Superfan des Films dazugeholt. Jake Gyllenhaal (39) entpuppt sich im Clip als absoluter „Ferris macht blau“-Experte und kann sogar die Nummernschilder der Hauptfiguren auswendig aufsagen. Da staunt selbst Herr Ferris Bueller höchstpersönlich nicht schlecht.

(stk/spot)