Donnerstag, 29. August 2019 23:16 Uhr

Filmkritik „Angel Has Fallen“: Saftiges Actionkino mit Gerard Butler

Mühelos setzte sich der dritte Teil der Erfolgsreihe mit Gerard Butler an die Spitze der US-Kinostarts und steht mit einem Einspielergebnis von 21,25 Millionen Dollar gleichauf mit dem Vorgänger „London Has Fallen“.

Deutsche Fans packender Action-Unterhaltung mit Top-Besetzung rund um Butler, Morgan Freeman, Jada Pinkett Smith und Nick Nolte dürfen ab heute dabei sein. Hier ist die Filmkritik von unsrer Kinotante Katrin!

Angel Has Fallen

Foto: Universum Film

Mit „Angel Has Fallen“ kommt der 3. Teil der „Has Fallen“-Reihe ins Kino. In „Olympus Has Fallen – Die Welt in Gefahr“ 2013 drang ein Flugzeug in den US-amerikanischen Luftraum ein und bringt den Präsidenten in Todesgefahr. In „London Has Fallen“ 2016 kamen viele Staatsoberhäupter zur Beerdigung des britischen Premiers in die Metropole. Eine Terrorattacke auf diese Zusammenkunft wusste der schottische Schauspieler Gerard Butler (49, „P.S. I Love You“, „300“) als Agent Mike Banning zu verhindern.

In „Angel Has Fallen“ ist der Secret-Service-Mann selbst das Ziel.

Agent Banning unter Beschuss

Mike Banning (Gerard Butler) dient im Secret Service dem Präsidenten der USA, Mr Trumbull (Morgan Freeman, 82, „Sieben“, „Erbarmungslos“). Aber Mike hat Probleme mit der Gesundheit, er schluckt eine Pille nach der anderen und sagt kein Wort. Nicht zu seiner Frau Leah (Piper Perabo, 42, „Im Dutzend billiger“, „Perception“), nicht zu seinen Kollegen und schon gar nicht zu dem Mann, den er beschützen muss und der ihm zu 100 Prozent jeden Tag sein Leben anvertraut. Während eines Angelausfluges, den der Präsident sich gewünscht hat, passiert ein massiver Dronenangriff, bei dem alle Agenten getötet werden. Alle, bis auf – richtig – Mike Banning! Der soll als Sündenbock herhalten und steht unter Verdacht, selbst hinter dem Anschlag zu stecken. Der Präsident selbst liegt im Koma und kann so nicht zur Entlastung aussagen.

Angel Has Fallen

Foto: Universum Film

Selbst ist der Mann!

Natürlich geht es richtig rund, denn wo Action drauf steht, ist auch Action drin. Mike haut natürlich ab und ist auf der Flucht. In „Angel Has Fallen“ ist alles dabei, was an Spannung aufzufahren ist. Verfolgungsjagden, Rennen durch unwegsames Gelände, Katz-und-Maus-Spiel mit den eigenen Leuten und ein Ass im Ärmel gibt es auch.

Mikes Vater Clay (Hollywood-Veteran Nick Nolte, 78, „Dog Soldiers“, „Nur 48 Stunden“) lebt als Waldschrat autonom mitten im Nirgendwo und er ist das eigentliche Zentrum des Action-Krachers.

Angel Has Fallen

Foto: Universum Film

Das Vater-Sohn-Gespann zieht alle Register und fortan hält der alte Zausel Mike den Rücken frei, denn noch ist nicht geklärt, wer hinter der Drohnenattacke steckt. Das Identifizieren des wahren Drahtziehers (verlässlich gut: Danny Houston als Oberschurke Wade Jennings) ist schnell abgehakt, aber, heh, wir sind hier auch nicht im französischen Erzählkino mit Lino Ventura, und es wird wieder geballert, getötet, gerannt und gehechtet bis sich Gut und Böse im Zweikampf gegenüber stehen. So soll es sein, so ist es gut.

Angel Has Fallen

Foto: Universum Film

Fazit: „Angel Has Fallen“ ist schnurgerade erzähltes Actionkino, hochspannend und temporeich bis zum Schluss. Ein Muss für alle Freunde des Boom-Bang-Bada-bong ohne große Sperenzien.

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