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Mittwoch, 24. April 2019 00:01 Uhr

Filmkritik „Avengers: Endgame“ – Superstar-Auflauf auf dem Schlachtfeld

Foto: Marvel Studios 2019

Leben und Sterben im XXL-Format. Der am 24. April in den deutschen Kinos startende Film „Avengers: Endgame“ ist das angesagte Abenteuer mit epischen Ausmaßen. Die Avengers liefern sich in ihrem 4. Abenteuer  die finale Schlacht mit ihrem größten Widersacher Thanos.

Filmkritik "Avengers: Endgame" - Superstar-Auflauf auf dem Schlachtfeld

Foto: Marvel Studios 2019

Die Darsteller sind alte Bekannte: Robert Downey Jr., Chris Hemsworth, Scarlett Johansson, Chris Evans, Tom Holland, Mark Ruffalo, Jeremy Renner, Chris Pratt, Paul Rudd, u. a.

Wer jetzt nicht gerade ein Avenger-Nerd ist, ist gut beraten, sich aus dem vorangegangenen Spielfilmen heraus zu erinnern, welcher Schauspieler welchem Superheld zuzuordnen ist. Wer dann noch weiß, welcher Held was besonders gut kann, hat somit auch voll den Durchblick. Der 3. Teil endete damit, das Thanos ein Euthanasieprogramm für die Erdbevölkerung angekündigt hat und siehe da, das hat er in „Avengers: Endgame“ auch knallhart umgesetzt. Viele Bewohner der Erde sind schlichtweg verschwunden. Ausgelöscht – nur Gedenksteine wie für gefallene Soldaten erinnern an die sie.

Mit Iron Man kommt Bewegung in den Widerstand

Ausgerechnet Tony Stark/Iron Man (Robert Downey Jr.) hungert sich dem Tod nahe. Er und Nebula (Karen Gillan) bilden eine Zweckgemeinschaft. Sie stecken fest im All; können weder raus aus dem Flieger noch haben sie die Option, ihre Position zu verlassen. Da kommt ein Licht daher und mit ihm die Hilfe einer Superheldin.

Filmkritik "Avengers: Endgame" - Superstar-Auflauf auf dem Schlachtfeld

Tony Stark/Iron Man (Robert Downey Jr.) Foto: Marvel Studios 2019

Als Tony Stark endlich wieder zu Hause auf der Erde und bei Kräften ist, kehren auch seine Einfälle zurück. Die Inspiration liefert Ant-Man (sehr erfrischend: Paul Rudd) – er schlägt nämlich so etwas wie einen Zeitdiebstahl vor – einen sogenannten „Time Heist‘. Und nachdem alle herzlich gelacht haben, wird der Plan flugs in die Tat umgesetzt.

Die Idee der Superhelden-Gemeinschaft ist, Thanos zu überlisten, in dem sie in die Zeit vor dem Zusammenfügen der 6 mächtigsten Steine des Universums reisen.

Filmkritik "Avengers: Endgame" - Superstar-Auflauf auf dem Schlachtfeld

Ant-Man/Scott Lang (Paul Rudd). Foto: Marvel Studios 2019

Zur Erinnerung: die Steine stehen für die Befehlsgewalt über Raum, Zeit, Realität, Macht, Gedanken und die Seele. Klau die Steine, bevor Thanos sie zusammensetzten kann und schon können alle seine miesen Taten ungeschehen gemacht werden. Klingt zwar einfach, dauert aber!

Zeitreisen sind nicht ganz ohne

Die Superhelden bilden Zweierteams und werden auf je einen Stein angesetzt. Nur Hulk (Mark Ruffalo) bildet das Ein-Hulk-Team. Ausgerechnet er soll den Stein, der die Zeit repräsentiert, finden. Finden geht fix, aber nicht Dr. Strange (Benedict Cumberbatch) ist der Besitzer, sondern noch The Ancient One (Tilda Swinton). Upps, da war wohl ein Huckel im Zeitenstrom. Und an der kommt auch kein Hulk vorbei, sie ist viel zu mächtig.

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Bruce Banner (Mark Ruffalo) Foto: Marvel Studios 2019

Die fünf Steine verlangen nach Opfern und es werden nicht alle Superhelden heil aus der Zeitreise zurückkommen.

Der etwas dick und versoffen gewordene Gott des Donners (Chris Hemsworth) muss mit dem Waschbären (Stimme im Original: Bradley Cooper) „zeitreisen“. Die beiden sind wie immer verlässlich cool und ja, auch bissig-witzig.

Filmkritik "Avengers: Endgame" - Superstar-Auflauf auf dem Schlachtfeld

v.l.n.r.: Black Widow/Natasha Romanoff (Scarlett Johansson), Captain America/Steve Rogers (Chris Evans), Bruce Banner (Mark Ruffalo), und War Machine/James Rhodes (Don Cheadle). Foto: Marvel Studios 2019

Thanos ist auch (nicht) von gestern

Nebula wird eine Schlüsselrolle einnehmen, ihr altes Leben als Ziehtochter von Thanos und ihr neues unabhängiges Leben an der Seite der Avengers kollidieren auf das Schmerzhafteste. Mit den Zeitsprüngen gelangt über die Nebula der Zukunft Wissen zu Thanos und er reagiert gar nicht amüsiert. Es kommt wie es kommen muss: die große Schlacht um das Leben auf der Erde.

Filmkritik "Avengers: Endgame" - Superstar-Auflauf auf dem Schlachtfeld

Thor (Chris Hemsworth) Foto: Marvel Studios 2019

Fazit: Das Disney-Heldenepos tobt 3 Stunden über die Leinwand. Es ist Superheldenkino mit einer schier endlosen Liste von Superschauspielern. In „Avengers 4: Endgame“ fügt sich alles. Es wird im XXL-Format gelebt, gekämpft und gestorben. Alle Erzählstränge aus der Infinity-Reihe laufen endlich zusammen, jedes Rätsel wird gelöst und keine Biografie bleibt unerzählt. (Kinotante Katrin)

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Hawkeye/Clint Barton (Jeremy Renner). Foto: Marvel Studios 2019

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