Dienstag, 5. März 2019 23:28 Uhr

Filmkritik „Mid90s“: Jonah Hills Regiedebüt über die Skaterszene

Jonah Hill reist in die 90er Jahre und schaut sich in der Skaterszene um. Dazu gehört auch eine Menge Musik.

Filmkritik "Mid90s": Jonah Hills Regiedebüt über die Skaterszene

Foto: 2018 JAYHAWKER HOLDINGS, LLC

Stevie ist 13 Jahre alt und lebt mit seiner alleinerziehenden Mutter und seinem älteren Bruder in Los Angeles. Er ist ein kleiner, schmächtiger Junge, der von seinem deutlich kräftigeren Bruder regelmäßig verprügelt wird. Doch dann entdeckt Stevie eine Clique junger Skater und nähert sich ihnen an – die Gruppe von Außenseitern wird zu seiner Ersatzfamilie, bei der er Anerkennung und Geborgenheit findet.

„Mid90s“ ist das Regiedebüt von Jonah Hill (35), dem Hollywoodstar, der mit Kinohits wie „Superbad“, „21 Jump Street“ und „The Wolf of Wall Street“ zu einem der bekanntesten Schauspieler seiner Generation wurde. Dieses Drama nun ist eine Hommage an die 1990er Jahre. Das spiegelt sich nicht nur in den Beobachtungen der Skaterszene wider, sondern ist vor allem auch im bemerkenswerten Soundtrack hörbar.

Filmkritik "Mid90s": Jonah Hills Regiedebüt über die Skaterszene

Foto: 2018 JAYHAWKER HOLDINGS, LLC

Leider dünne Story

Auch bei seiner Besetzung bewies Hill ein gutes Händchen: Als Bruder ist Lucas Hedges („Manchester by the Sea“) zu sehen, während in der Hauptrolle Sunny Suljic überzeugt. Er ist selbst erst 13 Jahre alt – und in der Realität ein sehr guter Skateboarder. Wie er hier den unsicheren Skater-Anfänger spielt, ist bemerkenswert.

Allerdings gehen Hill und seinem „Mid90s“ schon bald die Luft aus: So treffend die Atmosphäre der Teenager eingefangen wird, so dünn ist die Geschichte ansonsten und trägt nicht über die 85 Minuten des Films. (dpa/KT)

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