Montag, 10. September 2018 22:39 Uhr

Filmkritik „Predator Upgrade“: Action, Horror und eine Truppe bunter Hunde

Die Viecher aus dem All sind zurück: „Predator Upgrade“ bläst ab 13. September zur Jagd! Das Ziel ist die gesamte Menschheit zu töten. Inmitten der bizarren Jagdszenerie: ein kleiner Junge, gespielt von Jacob Tremblay, der bereits in dem oscar-premierten Drama „Raum“ überzeugte.

Filmkritik "Predator Upgrade": Superaction, Horror und eine Truppe bunter Hunde

Foto: Twentieth Century Fox

Ein Raumschiff kracht durch Wurmlöcher und Galaxien bis es mit ordentlich Rauchschwaden auf der Erde landet. Das war zwar gar nicht so geplant, aber nun sind die Predator halt zurück! Und wo man schon mal da ist, kann man ja auch ein bisschen Ärger machen und die Menschheit aufmischen, oder? Die Aliens haben sich weiterentwickelt, sie sind durch Einverleibung fremder DNA noch unbezwingbarer als zuvor und – auch nicht ganz unwichtig – sie sind noch größer geworden.

Diese genetische Hochrüstung hat es den Predatoren ermöglicht, das halbe Weltall unterzubuttern und jetzt ist die Menschheit fällig. Dank des kleinen technikbegabten Jungen Rory (US-Kinder-Megastar Jacob Trembley, putzige 11 Jahre jung) können die Killermaschinen zurück auf die Erde. Das Aufgebot dagegen kommt geradezu lächerlich mit einem Haufen Underdogs daher.

Filmkritik "Predator Upgrade": Superaction, Horror und eine Truppe bunter Hunde

Foto: Twentieth Century Fox

Verlässlich gut – für Fans

Ganz wunderbar ist die chaotische Truppe von Ex-Soldaten, darunter Quinn McKenna (Boyd Holbrook, 37, „Gone Girl“), Coyle (der Komiker Keegan-Michael Key, 47 „Why Him?“, „The Word Beyond“), Nettles (Augusto Aguilera, 31, „Chasing Life“), der sich für Jesus hält und allen mit seinen Bibelsprüchen auf den Keks geht. Ein weiterer Typ mit Dachschaden rundet die Chaostruppe ab: Baxley (Thomas Jane, 49, „The Punisher“), ein schmieriger Typ mit Hang zu stotternden Beleidigungen unter der Gürtellinie.

Filmkritik "Predator Upgrade": Superaction, Horror und eine Truppe bunter Hunde

Foto: Twentieth Century Fox

Einen „Mr. Cool-wie-Pfefferminz“ und „Wo-ich-bin-ist-vorn“-Typ gibt es natürlich auch: Will Traeger (Sterling K. Brown, 42, „This Is Us“) gibt den Obermacho der Regierung und als Wissenschaftlerin für Aliens rennt Casey Bracket (Olivia Munn, 38, „X-Men: Apocalypse“) um ihr Leben. Alle müssen sich schon bald für eine ultimative Jagd bereitstellen – wobei doch klar sein dürfte wer hier wen jagt, oder?

Fazit: Verlässlich gut. In „Predator Upgrade“ kommt auf seine Kosten, wer Superaction, Horror und eine Truppe bunter Hunde mit witzigen Dialogen mag. (Kinotante Katrin)

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