05.12.2018 23:20 Uhr

Filmkritik „Unknown User – Dark Web“: Found-Footage-Horror

Die Handlung von „Unknown User“ spielt sich gänzlich auf einem Computerbildschirm ab: Der 20-jährige Matias findet in einem Café einen verwaisten Laptop. Dass dieser ein schreckliches Geheimnis birgt, erfährt erst später.

Foto: Universal Pictures

Immer wieder entstehen auch neue Film-Genres respektive Sub-Genres. Zu den erst unlängst entstandenen Filmtypen gehört auch der sogenannte Desktop-Film. Das sind Kinowerke, deren Handlung sich gänzlich oder fast ausschließlich auf einem Computer- oder anderen Bildschirmen (etwa dem eines Smartphones) abspielt. Das muß man mögen.

Foto: Universal Pictures

Zu den aktuellsten Werken dieses neuen Genres gehört etwa der im September 2018 angelaufene „Searching“ (Regie: Aneesh Chaganty). Im Sommer vor drei Jahren erreichte „Unknown User“ die deutschen Kinos. Ein Film, der von einer Schülerin berichtet, die nach einem Alkohol-Absturz von anderen Jugendlichen in den Suizid getrieben wird.

Found-Footage-Horror in Echtzeit

Nach dem ziemlich großen Erfolg des Horror-Thrillers kommt nun eine Fortsetzung in die Kinos. Auch der neue Film erzählt seine gesamte Geschichte als Found-Footage-Horror in Echtzeit auf einem Computermonitor. Es geht um den 20 Jahre alten Matias, der in einem Café auf einen verwaisten Laptop stößt und diesen mit nach Hause nimmt.

Foto: Universal Pictures

Schnell allerdings muss Matias feststellen, dass das Gerät ein schreckliches Geheimnis birgt. Regie geführt hat der Amerikaner Stephen Susco, der hiermit sein Debüt vorlegt.

„Unknown User: Dark Web“ (Originaltitel: „Unfriended: Dark Web“), wie der Vorgänger auch produziert von Timur Bekmambetow, soll mit einem geschätzten Budget von nur rund 1 Millionen US-Dollar ausgestattet gewesen sein. (dpa/KT)