Flugverkehr nach La Palma weitgehend unterbrochen

Anwohner blicken von einem Hügel aus auf die Lava, die weiterhin aus dem  Vulkan auf der Insel La Palma fließt.
Anwohner blicken von einem Hügel aus auf die Lava, die weiterhin aus dem Vulkan auf der Insel La Palma fließt.

Emilio Morenatti/AP/dpa

25.09.2021 13:59 Uhr

Es ist der erste Ausbruch des Vukans Cumbre Vieja auf der spanischen Insel La Palma seit 50 Jahren. Dir Lage bleibt weiterhin kritisch.

Wegen großer Mengen Vulkanasche war der kommerzielle Flugverkehr mit der spanischen Kanareninsel La Palma am Samstag weiterhin unterbrochen.

Flüge zu den Nachbarinseln Teneriffa und La Gomera wurden jedoch wieder aufgenommen, teilte die Fluggesellschaft Binter auf Twitter mit. Fähren von La Palma nach Teneriffa waren nicht betroffen. Die Überfahrt dauert etwa vier Stunden.

Die Stärke der Eruption des Vulkans Cumbre Vieja im Süden La Palmas hatte am Vortag zugenommen. Er stieß große Mengen an Asche, Rauch, Lava und Gesteinsbrocken aus, die auch weiter flogen als zuvor. Feuerwehrleute und andere Helfer mussten sich zurückziehen. Weitere drei kleine Ortschaften mit mehreren hundert Einwohnern wurden vorsichtshalber evakuiert. Am Samstag flaute die Vulkantätigkeit wieder etwas ab.

Seit dem Beginn des Ausbruchs am vergangenen Sonntag waren bereits etwa 6000 Menschen in Sicherheit gebracht worden. Bisher zerstörte die Lava 420 Häuser und begrub 190 Hektar unter sich. Das entsprach in etwa 265 Fußballfeldern. Am Samstag war weiterhin unklar, wie lang der erste Ausbruch des Vulkans seit 50 Jahren dauern würde.