Freitag, 15. November 2019 21:10 Uhr

Frank Rosin über seine neue Show und Omas Klopse

Foto: Waxtum GmbH

Frank Rosin (53) ist als TV-Koch und Restaurantretter ein bekanntes Gesicht in der deutschen Fernsehlandschaft. Seit Freitagabend ist der extrem sympathische Gastronom auch als Moderator der Sat.1-Comedy-Show „Vorschrift ist Vorschrift“ zu sehen. Die Show nach österreichischen Vorbild wird am Freitag, 15. November ab 23:05 Uhr im TV ausgestrahlt und gibt dem Witzbold bestimmt einiges mehr an Möglichkeiten, seinen lockeren Sprüchen und seinen Späßchen freien Lauf zu lassen.

Im Interview mit klatsch-tratsch.de verriet der beliebte Sternekoch nun, worum es in dem Format geht und auch, ob er sich damit vollends aus dem Kochshow-Business zurückziehen wird. Außerdem offenbarte er seine Einschätzung zur Zukunft der Gastro-Branche und was sein Lieblingsgericht nach einem harten Arbeitstag sind.

Frank Rosin über seine neue Show und Omas Klopse

Foto: Sat.1/ Willi Weber

Herr Rosin, gehen Sie jetzt unter die Comedians?
So kann man das nicht sagen. Da ich ein sehr humorvoller Mensch bin und Spaß für mich an erster Stelle steht, ist das kein bewusst geplanter Schritt, sondern eher eine natürliche Entwicklung. Zudem versuche ich grundsätzlich, nicht alles so bierernst zu nehmen.

Können Sie ihre neue Show in drei Sätzen erklären?
In „Vorschrift ist Vorschrift“ geht’s um absurdeste Behördenfälle. Und wenn diese von dem wirklich sehr lustigen Panel thematisiert werden, wird man mindestens einmal Tränen lachen. Auch mir als Moderator der Sendung ist das mehrfach passiert.

Verabschieden Sie sich damit gänzlich aus der TV-Gastronomie?
Natürlich nicht. Da läuft es besser denn je. Ich werde mit meinen bisherigen Sendungen weitermachen und es wird auch in diesem Bereich neue Projekte geben.

Frank Rosin über seine neue Show und Omas Klopse

Foto: Sat.1/ Willi Weber

Wie sehen Sie die Zukunft von Kochshows im Fernsehen?
Kochshows spiegeln den modernen Alltag wieder. Hier geht es um die althergebrachte sowie die moderne Art des Kochens. Kochen verbindet Themen und fördert die Kommunikation. Somit ist diese Form der Show noch immer ein boomendes Modell.

Wie sehen Sie allgemein die Zukunft der Gastronomie und was denken Sie, wie diese Branche für junge Menschen wieder attraktiver werden könnte?
In der Gastronomie muss sich dringend etwas ändern. Als erstes braucht man ein neues Ausbildungssystem; zweitens: der Unternehmer/Gastronom muss den Beruf auch erlernt haben. Junge Menschen brauchen Ziele und vor allem völlig andere Umgangsformen als sie in den letzten 30 Jahren in der Gastronomie gepflegt wurden.

Was ist Ihr Lieblingsgericht nach einem anstrengenden Arbeitstag und welche Rolle spielt Wein zu einem guten Essen aus Ihrer Sicht als Gastronom?
Ich habe verschiedene Leibgerichte: Königsberger Klopse meiner Großmutter und Currywurst mit Pommes mag ich schon sehr. Ob ich Wein zum Essen trinke, kommt ganz darauf an, mit wem ich esse und ob es ein geselliges Essen ist. Für mich ist das von großer Bedeutung. Ich persönlich bevorzuge zum Essen eher stilles Wasser, den Wein trinke ich vor und nach dem Essen.

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