10.10.2008 20:57 Uhr

Franz Ferdinand trommeln mit Menschen-Knochen

Künstler sind für ihre extremen Einfälle bekannt. Die Band „Franz Ferdinand“ geben dieser Idee eine neue Dimension: Um einen ungewöhnlichen Sound für ihr neues Album zu kreieren, benutzten sie menschliche Knochen als Schlagzeugstöcke. Frontmann Alex Kapranos beschreibt auf MTV, wie es zu dem Grusel-Einfall kam: „Ich erinnere mich daran, dass wir gerade an dem Song „Kiss Me“ arbeiteten und einen sehr trockenen Schlagzeugsound für den Refrain haben wollten.“ Wie gewollt hatten die Jungs ein paar Monate zuvor bei einer Auktion ein menschliches Skelett ersteigert. „Wir hatten also dieses Skelett in einer Kiste, das zum Schluss in einer Ecke des Studios saß“, berichtet Kapranos weiter. „Da beschlossen wir, damit zu experimentieren.“
Jedes Bandmitglied suchte sich einen Knochen aus und spielte damit. Kapranos erinnert sich: „Nick, unser Gitarrist, schnappte die Hände und klapperte mit den Knochen. Paul, der Drummer, arbeitet mit dem Becken- und einem Oberschenkelknochen.“ Doch nicht nur die Knochen wurden musikalisch verwertet. Der Musiker erzählt weiter: „Wir schmissen die Zähne in ein Glas und schepperten damit. Wir schlugen die Rippen aufeinander und erhielten diesen bizarren, obergeilen Sound.“ Er ist sich sicher: Mit der Aktion hat ‚Franz Ferdinand’ Musikgeschichte geschrieben. „Ich kann mich an keinen Song mit Menschenknochen erinnern“, freut sich Kapranos. Wenn die Geschichte denn stimmt. (BangMedia)

Franz Ferdinand „Kiss Me“ beim Glastonbury-Festival 2008
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Video: YouTube

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