18.04.2020 17:35 Uhr

Frederick Lau über die Zwangspause und seine erste Regiearbeit

imago images / Sven Simon

TV- und Kinostar Frederick Lau ist wie Millionen unseren Menschen auf dem Planeten auch betroffen von den Auswirkungen der Corona-Krise.

Die geplante Dreharbeiten für „Generation Beziehungsunfähig“ wurden auf Eis gelegt. „Unser Dreh in Köln pausiert auch erst einmal, was vernünftig und richtig ist. Daher habe ich jetzt frei und bespaße meine drei Kinder“, erzählte der 30-Jährige der Berliner Zeitung‘. “ Meine Mutter hat ihren Antiquitätenladen auch zugemacht. Das Leben ist derzeit für keinen einfach. Man denkt nach, was man in den nächsten Jahren noch anstellen will … Wir können uns ja nicht aufgeben!“

Lau hofft auf geile Geschichten

Er hoffe dass in dieser Zeit den zwangsverordneten Stillstands „ganz viele großartige Projekte entstehen, weil man derzeit Muße hat und die Kreativität tobt.“ Denn gerade jetzt könnten „ein paar richtig geile Geschichten geschrieben werden!“

Mit seinem Kollegen und Freund Kida Ramadan dreht er als nächstes einen Film, bei dem Lau Regie führt. „Keine Ahnung, wie – ich mach’s einfach. Ich glaube, Fassbinder ist auch nicht anders an die Sache rangegangen. (…) Wenn man seiner Passion nachgeht, passieren wunderbare Dinge. Daran glaube ich ganz fest. (…) Wenn ich eine Chance bekomme, dann nutze ich sie auch. Und wenn ich etwas mit Leidenschaft mache, dann verändert diese Sache auch mich.“

Derzeit ist Lau in der Hochstapler-Komödie „Betonrausch“ auf Netflix zu sehen.