An der Grenze zu FrankreichFreiburg im Breisgau: Ein Trip zur südlichsten Großstadt Deutschlands

Freiburg im Breisgau zeichnet sich durch seine mittelalterliche Altstadt aus. (amw/spot)
Freiburg im Breisgau zeichnet sich durch seine mittelalterliche Altstadt aus. (amw/spot)

FooTToo/Shutterstock.com

SpotOn NewsSpotOn News | 07.11.2022, 21:30 Uhr

Freiburg im Breisgau liegt nur drei Kilometer von der französischen Grenze entfernt und rund 42 Kilometer von der Schweizer - was die Stadt bei Touristen äußerst attraktiv macht. Doch die südlichste Großstadt Deutschlands hat noch mehr Highlights zu bieten.

Am Rande des Schwarzwalds befindet sich eine Universitätsstadt, die sich durch eine wunderschöne Altstadt auszeichnet. Freiburg im Breisgau liegt nur drei Kilometer von der französischen Grenze entfernt, rund 42 Kilometer von der Schweizer – was die Stadt bei Touristen äußerst attraktiv macht. Schließlich kann man mit wenig Aufwand innerhalb eines Urlaubs drei Länder bereisen. Aber auch für sich genommen ist Freiburg ein wunderschönes Reiseziel im Herbst und Winter.

Mittelalterlicher Charme

Freiburg im Breisgau liegt am Rand des Schwarzwalds in Baden-Württemberg. Sie ist die südlichste Großstadt Deutschlands und wurde bereits 1120 gegründet. Die historische Altstadt ist bis heute gut erhalten. Sie zeichnet sich durch ihre vielen Gässchen aus, die man als Tourist wunderbar zu Fuß erkunden kann.

Der Freiburger Münster ist das Wahrzeichen der Stadt. Es stammt aus dem 13. Jahrhundert und punktet mit einem 116 Meter hohen Westturm. Rund um die Kirche findet man von Montag bis Samstag am Vormittag einen Markt, auf dem regionale Produkte angeboten werden. Aber es gibt noch mehr altehrwürdige Bauten, die das Stadtbild prägen. So etwa das historische Kaufhaus aus dem 16. Jahrhundert oder die Alte Wache aus dem 18. Jahrhundert. Überall trifft man auf uralte Gemäuer, die nicht nur von außen wunderschön anzusehen sind. Von der mittelalterlichen Stadtbefestigung zeugen heute noch das Schwaben- und das Martinstor.

Aussichten und ein Bächle

Eine Besonderheit der Stadt sind die Bächle, also kleine Wasserläufe, die die Altstadt durchziehen. Im Sommer bieten sie eine willkommene Abkühlung. Im 12. Jahrhundert versorgten die gepflasterten Rinnen die Bevölkerung mit Trink- und Brauchwasser. Eine alte Weisheit besagt, dass derjenige, der aus Versehen ins Bächle tritt, einen Freiburger oder Freiburgerin heiraten wird.

Einen schönen Ausblick über die Stadt bietet der Schlossberg. Er ist 456 Meter hoch und befindet sich am östlichen Teil der Altstadt. Seit 2008 führt eine neue Schlossbergbahn in knapp drei Minuten auf den Gipfel. Auf dem Schlossbergturm kann man nach einem rund 15-minütigen Aufstieg einen grandiosen 360-Grad-Ausblick auf den Schwarzwald und Freiburg genießen.

Ausflüge ins Umland

Von Freiburg aus bieten sich natürlich auch Trips ins benachbarte Elsass an. Zum Beispiel der Ort Colmar liegt nur rund eine Autostunde entfernt. Das Dorf liegt mitten in Weinanbaugebieten und punktet durch eine malerische Altstadt. Vor allem Fachwerkhäuser und viele Museen warten hier auf Urlauber. Ebenfalls eine Autostunde entfernt befindet sich Straßburg. Dort sind mehrere wichtige Organe der Europäischen Union ansässig. Aber nicht nur Politikinteressierte kommen auf ihre Kosten. Die Altstadt wird von zahllosen Gassen, Museen und Gärten dominiert. Highlight ist der Straßburger Münster, eine der bedeutendsten und schönsten Kathedralen Europas.