Für Michael Wendler war seine Mutter schon länger gestorben

Für Michael Wendler war seine Mutter schon länger gestorben
Für Michael Wendler war seine Mutter schon länger gestorben

© Christine Tiggermann/Instagram

13.02.2021 20:30 Uhr

Ob die Nachricht Michael Wendler (48) wie ein Schlag getroffen hat, weiß man nicht. Am Samstagmorgen wurde seine Mutter Christine Tiggermann völlig überraschend tot in ihrer Wohnung in Dinslaken aufgefunden. Für den Sänger war die Mutter aber schon länger gestorben.

Sie ging von der Welt, einsam und ohne sich mit ihrem Sohn versöhnt zu haben. Was weiß man über die Mutter vom Wendler? Wer war sie, wie stand sie zu ihm und wieso entzweiten sie sich?

Für Michael Wendler war seine Mutter schon länger gestorben

© IMAGO / biky

Einsamer Tod

Wann genau Christine Tiggermann starb, weiß man nicht.  Eine Freundin hatte heute morgen von der Feuerwehr die Wohnungstür aufbrechen lassen, nachdem sie die 73-Jährige vergeblich versucht hatte zu erreichen. Das berichtet Manfred Weßels, Wendlers Vater und Christine Ex.

In der Wohnung fand man dann den leblosen Körper. Die Rentnerin war Berichten zufolge überraschend an einem Herzinfarkt verstorben. Weil niemand zum Zeitpunkt des Infarkts mit ihr in der Wohnung war, kam offenbar jede Hilfe zu spät.

Christine Tiggemann – stolze Mama und Frohnatur

Auch wenn die Mutter von Michael Wendler anscheinend alleine starb, heißt das nicht, dass sie ein einsames Leben führte. Im Gegenteil. Sie war von 1969 bis 2005 mit Manfred Weßels verheiratet, der ja auch der Vater des Schlagerstars ist. Danach fand sie einen neuen Partner.

Christine Tiggermann war Zeit ihres Lebens stolz auf die tapfere Karriere ihres umstrittenen Sohnes. Oft begleitete sie ihn zu Konzerten oder posierte mit Fan-Artikel für die Presse.

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Sie konnte auch anders

Nichtsdestotrotz herrschte zwischen Mutter und Sohn nicht nur eitel Sonnenschein. Insbesondere in den vergangenen Jahren kam es immer wieder zu tiefen Zerwürfnissen zwischen den beiden.

Wendler hatte seine Mutter zuletzt vor vier Jahren gesehen. Das war bevor Tiggermann öffentlich verkündete, ihr Sohn habe sie aus seiner Eigentumswohnung werfen wollen. Michael Wendler reagierte empört und brach den Kontakt ab.

Der Musiker sprach dies heute in seiner Telegram-Gruppe auch selbst an. In seinem Trauertext schrieb er: „Wie ich soeben erfahren habe, ist meine Mutter gestorben. Leider hatten wir in den letzten Monaten durch Meinungsverschiedenheiten keinen Kontakt mehr. Es hatte jedoch nichts mit meiner Pandemie-Maßnahmen-Kritik zu tun. Ich habe Dich immer geliebt, Mutterherz. Und ich werde Dich immer lieben. Dein Sohn Michael.“

Egal, was man von Wendler denkt, es ist immer sehr traurig, wenn ein Elternteil von der Welt geht und keinen Frieden mit seinen/ihren Kinder(n) schließen konnte. Für beide Seiten.

Für Michael Wendler war seine Mutter schon länger gestorben

Streit wegen Laura Müller

Die Meinungsverschiedenheiten, von denen der gefallene Star sprach, drehten sich zuletzt hauptsächlich um seine Ehefrau Laura Müller. Christine Tiggermann schoss zum Teil mit heftigen Worten gegen die Influencerin.

So sagte sie beispielsweise in einem Interview mit RTL, dass Laura nicht gegen Michaels Ex-Frau Claudia Norberg ankommen könne. Wörtlich meinte sie: „Also das kann man ja nicht vergleichen, das könnte ja mein Enkelkind sein. Eine Puppe zum Spielen oder so. Ich will nicht zu viel sagen, aber dass das mit der Laura was für die Ewigkeit ist, glaube ich nun auch nicht.“

Mit solchen extremen Aussagen dieser Art sollte man sich immer zurückhalten, wenn man nicht herbeiführen will, dass sich die Person irgendwann zwischen Familie/Freund und der neuen Liebe zu entscheiden gezwungen sieht. Michael Wendler entschied sich nun mal für Laura, heiratete sie.

Für Michael Wendler war seine Mutter schon länger gestorben

Sie wollte sich versöhnen

Tatsächlich scheint es so, als hätte Christine Tiggermann eine Versöhnung mit ihrem Sohn gesucht. Ein Bekannter von Michael, welcher wohl auch in Kontakt mit seiner Mutter stand, postete in seine Telegram-Gruppe eine Audio-Nachricht seiner Mutter. In der Nachricht vom 9. Januar bat sie diesen Andreas Michael Folgendes auszurichten:

„…dann sag noch mal, dass es mir ganz aufrichtig leidtut. Das wollte ich der Laura nicht antun. Ich wollte keinen von beiden beleidigen. Das sind ja beides liebe Menschen.“

Zu seinem Post schrieb der unbekannte Andreas: „Mein herzliches Beileid Micha. Bin auch sehr geschockt. … Das hier sollte ich dir noch von Christine ausrichten bei Gelegenheit. Habe mit ihr öfters geschrieben und gesprochen. Sie hat dich sehr geliebt und immer gesagt, egal was ist, du bist ihr Kind. … Tut mir sehr leid.“

DSDS weg. RTL weg. Rund 4 Millionen Euro Honorare in den Sand gesetzt. Manager weg. Hunderttausende Follower weg. Instagram weg. Die Mutter weg. Das Jahr 2021 hält für Wendler bislang immer neue Hiobsbotschaften bereit.

(LaKrim/PV)