26.11.2020 23:10 Uhr

Fundstücke des Tages: Jenny Elvers, Britney Spears, Vanessa Mai, Tim Mälzer

Hier sind unsere "Fundstücke des Tages". In dieser besonders inhaltsschweren Abteilung beschäftigen wir uns vorrangig mit Promis und was sie so eher beiläufig erwähnen. Wir verleihen dem Bla-Bla die besondere Note. Und so werden aus Randnotizen plötzlich Nachrichten!

Cookie Studio/Shutterstock

Von Jenny Elvers (48) gibt’s nach ihrer historischen Alkoholbeichte nun auch eine klare Ansage in Sachen Liebe und Sex. „Ich hatte noch nie einen One-Night-Stand“, verkündete die Schauspielerin und Moderatorin der Illustrierten „Gala“. „Richtig spießig, oder?“ Es habe zwar öfter mal Gelegenheiten gegeben, „aber ich habe mich immer wieder gebremst“.

Für Frau Elvers sei es eben das Wichtigste, sich auf sich selbst und ihre Gefühle verlassen zu können. Und da muss man eben auch „erst mal eine Nacht über Ding“ schlafen, „die mich beschäftigen.“ Na, dann wünsche wir mal gute Besserung!

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Britney Spears

Seit 2008 steckt Britney Spears unter Fuchtel ihres Vaters Jamie. Dem wurde die Vormundschaft über seine berühmte Tochter übertragen. Ihr letztes Album brachte der Weltstar 2016 raus. Seither von neuer Musik keine Spur.

Da freut man sich über jedes Lebenszeichen, auch wenn es noch so dämlich aussieht. Jetzt postete sie ein Foto auf dem sie aussieht wie die Unschuld vom Lande. Nur eben in gruselig. Die 38-jährige Pop-Sängerin scherzte, dass die etwas schattige Beleuchtung sie wie einen „Vampir“ aussehen ließe. Wieso wie … ? (Kleiner Schenkelklopfer!)

Dann lobt die zweifache Mutter und wohl meistfotografierte Frau der letzten Jahrzehnte die Vorteile des natürlichen Lichts. „Wenn Sie eine großartige Beleuchtung wünschen … müssen Sie nicht in ein Studio gehen … machen Sie einen Schritt nach draußen!“ Darauf muss man erstmal kommen! Weiter so Britney.

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Vanessa Mai und Carolin Niemczyk

Vanessa Mai hätten wir ja gerne mal im „Playboy“ gesehen. Oder Carolin Niemczyk von Glasperlenspiel! Während sich die neuen deutschen Playboy-Besitzer seit der Übernahme nach 17 Jahren aus dem Burda-Bestand Ende 2019 die großen Namen honorartechnisch wohl nicht mehr leisten können, sei zumindest immer mal wieder die Frage gestattet, wer sich noch für das Herren-Magazin nackt ablichten lassen würde.

„Glasperlenspiel“-Sängerin Carolin Niemczyk (30) verriet im Gespräch mit Gesangskollegin Vanessa Mai (28), dass der „Playboy“ mehrfach angefragt habe. Für Carolin käme das Angebot jedoch nicht in Frage. In ihrem eigenen YouTube-Format „On Mai Way“ antworte Vanessa: „Für mich auch nicht. Es hat so einen Beigeschmack, sich auszuziehen“.

Da fragt man sich, warum sich Vanessa erst im September bei Instagram entblättert hat…Auf entsprechende Kommentare antwortete sie damals: „Alles richtig gemacht! Da habe ich mich gefragt, ob wir Deutschen echt zu prüde sind. Gerade in Deutschland, wo wir doch so frei sind …“

Tim Mälzer

Tim Mälzer war am Mittwochabend Gast in „Markus Lanz – Das Jahr 2020“, wo es fast ausschließlich um Corona ging. Zu dem gerade beschlossenen Teil-Shutdown bis mindestens 20. Dezember hatte der TV-Koch und zweifacher Restaurantbesitzer eine klare Haltung. Er nannte die Maßnahmen ein „kontrollierten Verblutenlassen“.

Die Hilfsangebote der Regierung hielt der TV-Koch zwar noch für „großzügig“, aber er rechnete vor, dass ihn eine Abschlagszahlung von 10.000 Euro mit seinen Läden gar nicht weiterbringe. „Ich hab 80 Mitarbeiter, das ist ein Dreivierteltag.“

Und: Eine mögliche von der Regierung in Aussicht gestellte Öffnung der Lokale wenigstens über Weihnachten mache für Mälzer so gar keinen Sinn: „Wir planen intern in unserem Team und mit unseren Gastronomien, nicht zu öffnen. Das soll heißen: öffnen wahrscheinlich erst wieder ab März.“ Und ja, hat der 49-Jährige nicht Recht wenn er meint: Die Gastronomen hätten doch ihre „Hausaufgaben gemacht“? Bei ihnen könne man sich doch „unter kontrollierten Bedingungen treffen“! Offenbar hat er nicht recht, der gute Mann.

Denn die Wissenschaft schwenkt mit ihren Aerosol-Erkenntnissen um. Nachdem es bislang immer hieß, dass beispielsweise Restaurants ganz am Ende der Spreader-Infektionsverursacher stünden, wollen US-Forscher nun aber was ganz anderes herausgefunden haben. Wissenschaftler der Universität Stanford in Kalifornien hätten anhand eines Computermodells errechnet, dass die meisten Infektionen da stattfanden, wo sich mehrere Menschen längere Zeit in geschlossenen Räumen aufhielten. So eben auch in der Gastronomie.

Das Ausbluten geht also weiter, verehrter Kollege Mälzer.

Fundstücke des Tages: Jenny Elvers, Britney Spears, Vanessa Mai, Tim Mälzer

Herr Söder beim Verlautbaren. Foto: imago images / Sven Simon

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Markus Söder

Doch nicht nur Corona nervt. Sondern auch CSU-Parteichef und Hiobsbotschafter Söder.

Der Maßnahmen-Verkünder und angebliche „Wunsch-Kanzler“ vieler Konservativer geht einem so richtig auf den Zeiger. Der bajuwarische Regierungschef, manche nennen ihn fälschlicherweise auch „Krisenmanager“, scheint sich geradewegs darin zu sonnen, immer schärfere Pandemie-Maßnahmen zu verkünden.

Auf einen besonders bemerkenswerten Umstand macht da Grünen-Chefin Katharina Schulze aufmerksam. „Er inszeniert sich ja immer als harter, schneller, lauter Krisenmanager“, wettert sie im Gespräch mit dem Münchener „Merkur“. „Trotzdem haben wir in Bayern mit die höchsten Werte bei den Neuinfektionen in Deutschland – und wir haben die meisten Corona-Toten im Land.“ Hat der Herr Söder sein Königreich nicht im Griff? Schulze weiter: „In meinen Augen ist Markus Söder einem alten Politikstil verhaftet: Lauter als andere sein – gegen andere sein.“

Na dann: gute Nacht, Deutschland. (PV)