05.06.2020 11:02 Uhr

Gabrielle Union: Rassismus-Beschwerde gegen „America’s Got Talent“

Foto: FayesVision/ Starpress

Gabrielle Union hat eine Beschwerde gegen „America’s Got Talent“ eingereicht. Bereits zuvor sprach die 47-Jährige immer wieder davon, am Set der Casting-Show nicht gerecht behandelt worden zu sein und sogar Rassismus zu spüren bekommen zu haben. Sie geriet sogar in eine kurze Auseinandersetzung mit Heidi Klum, dessen Juroren-Job sie für ein Jahr übernommen hatte und die nicht von den gleichen Erfahrungen berichten konnte wie Gabrielle.

Nun hat die dunkelhäutige Schönheit eine offizielle Beschwerde wegen „Belästigung, Diskriminierung und Vergeltung“ beim Ministerium für faire Beschäftigung in Los Angeles eingereicht.

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Das steht in der Beschwerde

Laut „Deadline“ wird in den Papieren auch beschrieben, wie Paul Telegdy, der Chef von NBC Entertainment, versucht haben soll, Gabrielle Union durch Einschüchterungsversuche zum Schweigen zu bringen.

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„Telegdy widersprach seinen Äußerungen gegenüber den Medien und missachtete persönlich die ‚Grundsätze des Geschäftsverhaltens‘ von NBC, die Vertraulichkeit für Arbeitsuntersuchungen vorschreiben, indem er Unions Vertreter kontaktierte und vertrauliche Informationen offenlegte.“

Diese hatten dazu dienen sollen, Union davon abzuhalten, dem Ermittler Informationen über ihre Erfahrungen zur Verfügung zu stellen. Am 4. Februar habe Telegdy Gabrielle sogar regelrecht durch ihren Agenten gedroht, dass sie die Rassismus-Vorwürfe nicht weiter verfolgen solle.