Freitag, 26. Januar 2018 07:14 Uhr

Gal Gadot: “Man kann nicht alles haben“

Gal Gadot war sehr ergriffen von den Reaktionen zur Oscar-Abweisung von ‚Wonder Woman‘. Der Superhelden-Film mit Gal in der Hauptrolle, schaffte es leider nicht eine Nominierung für die kommende Oscar-Verleihung zu erzielen.

Gal Gadot: “Man kann nicht alles haben“

Foto: Patricia Schlein/WENN.com

Die 32-jährige Schauspielerin erklärte gegenüber ‚Entertainment Tonight‘, dass es nicht die Intention der Filmemacher gewesen sei, mit dem Film zahlreiche Preise abzustauben. Sie sagte: „Ich war sehr bewegt und berührt von den Leuten, die enttäuscht darüber waren, dass ‚Wonder Woman‘ nicht nominiert wurde. Allerdings haben wir den Film nicht deswegen gedreht. Man kann halt nicht alles haben. Wir haben den Film gemacht und er wurde in einer so erstaunlichen und wundervollen Weise rezipiert und wir wollen weiterhin bescheiden und dankbar sein. Wir werden einen weiteren Film drehen und wer weiß? Vielleicht wird der nächste es schaffen!“ Auch wenn der Film keine Oscarnominierung erhielt, hat die Filmpreis-Saison für Gal und Regisseurin Patty Jenkins trotzdem erfolgreich begonnen.

Engagement für Gleichberechtigung

Anfang des Monats durfte sich die Schauspielerin über den #SeeHer-Award der Critics‘ Choice Awards freuen. In ihrer Dankesrede sagte sie: „Ich will diesen Preis mit allen Frauen und Männern teilen, die für das einstehen, was richtig ist, und für die Leute eintreten, die selbst nicht für sich aufstehen oder sprechen können. Und ich verspreche euch allen, dass ich mich niemals zum Schweigen bringen lassen werde. Und wir werden uns weiterhin verbünden, um Gleichberechtigung deutlich zu verbessern…“

Weiter sagte sie: „Als ich mit der Schauspielerei begann, gab es nur sehr wenige Filme mit weiblichen Hauptcharakteren und sogar noch weniger weibliche Regisseure. Dieses Jahr wurden drei der umsatzstärksten Filme von Frauen angeführt und einer davon wurde von meiner wundervollen Patty Jenkins inszeniert […] Obwohl das ein Fortschritt ist, haben wir noch einen langen Weg vor uns. Es ist nicht nur unsere Aufgabe zu unterhalten, sondern auch unsere Pflicht, zu inspirieren und Liebe und Respekt zu vermitteln.“

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