Montag, 13. Mai 2019 11:09 Uhr

„Game of Thrones“ extrem: Der hier packt aus

Manou Lubowski bei der Premiere der TV-Serie "Das Boot". Foto: Tobias Hase

Es gibt TV-Serien, und es gibt „Game of Thrones„. Da ist alles ein bißchen anders. Auch bei der sogenannten Postproduktion. Ein Synchronsprecher packt jetzt über die exorbitanten Sicherheitsmaßnahmen aus.

"Game of Thrones" extrem: Der hier packt aus

Manou Lubowski bei der Premiere der TV-Serie „Das Boot“. Foto: Tobias Hase

Schauspieler und Synchronsprecher Manou Lubowski (49), der in „Game of Thrones“ die deutsche Stimme von Jaime Lennister spricht, hat die Arbeit an der letzten Staffel als herausfordernd wahrgenommen.

„Ich habe schon bei mehreren Produktionen mitgemacht, bei denen es extrem war. Aber die Sicherheitsvorkehrungen dort waren schon ziemlich hoch“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Damit der Inhalt der Folgen nicht vorab bekannt wird, habe er sein Handy abgeben müssen. Das geht ja noch, aber es wird noch viel unglaublicher: Die Szenen, die er synchronisieren musste, waren oft geschwärzt, teilweise waren nur die Münder der Charaktere zu sehen.

Wie schräg ist das denn! Erstaunlich, dass jemand einen Film synchronisiert, ohne die Zusammenhänge erkennen zu dürfen!

Wer will das Ende wissen?

Dennoch würden ihn immer wieder Fans der Fantasy-Saga fragen, wie die Serie nach der achten Staffeln enden wird. „Ich glaube, dass jeder Fan zwar den Kitzel mag, es wissen zu können. Aber es will, glaube ich, keiner wirklich wissen“, sagte Lubwoski.

Der Münchner, der „Klößchen“ im Hörspiel „TKKG“ spricht und durch die Seifenoper „Verbotene Liebe“ bekannt wurde, spricht die Rolle des Jaime Lennister seit 2011. Er habe die Serie nach eigenen Angaben in den ersten Jahren nie gesehen und sei etwas traurig, dass die Kultreihe am kommenden Montag nach der achten Staffel zu Ende geht. (dpa/KT)

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