Samstag, 29. September 2018 18:09 Uhr

Gary Barlow spricht über die Totgeburt seiner Tochter

Foto: WENN.com

Take That„-Sänger Gary Barlow hat jetzt zum ersten Mal öffentlich über den Tod seiner Tochter Poppy gesprochen. Der einstige Boyband-Star beschreibt in seiner Autobiographie „A Better Me“ tapfer die Details der Totgeburt, kurz vor der Abschlussfeier der Olympischen Spiele  im Jahr 2012.

Gary Barlow spricht über die Totgeburt seiner Tochter

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Gary brach 2016 aufgrund des Verlustes zusammen und erzählt in seinem Buch auch von weiteren Auswirkungen auf seine Frau Dawn und sich selbst, die der Tod ihres Babys mit sich brachte. „Nachdem Poppy starb, haben mir die Leute geschrieben, dass sie die gleichen, schrecklichen Erfahrungen gemacht haben. Viele hatten es bis dahin geheim gehalten“, so Barlow gegenüber der „Sun“.

Der Sänger, unten mit Sohn Daniel, erzählte dazu: „Ich habe mich zuerst sehr über den Sinn und Zweck des Teilens von so etwas Privatem gewundert, aber hätte ich es nicht getan, hätte ich Poppys Vermächtnis verweigert. Vielleicht hilft das Teilen unserer Geschichte anderen, darüber freier zu sprechen.“

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Falsche Hoffnungen

In einem Auszug aus dem Buch heißt es: „Zehn Tage vor der Olympischen Abschlussfeier ist unsere Tochter Poppy gestorben. Sie wurde tot geboren. Die Olympischen Spiele haben in diesem Moment aufgehört zu existieren, es war einfach aus meinen Gedanken verschwunden. Stattdessen wurden wir vom Schlimmsten verschlungen, was einem passieren kann. Du denkst erst, die Ärzte haben sich geirrt und du träumst alles nur. Dawn erzählte, dass sie an dem Tag immer noch fühlte, wie sich Poppy in ihr bewegte. Anscheinend bewegen sich aber einfach nur noch die Flüssigkeitsansammlungen und das fühlt sich dann noch so an, als wäre das Baby noch in ihrem Bauch. Für einige Momente weckte das falsche Hoffnungen.“

Der 48-Jährige beschreibt in seiner Autobiographie auch sehr genau die Momente, die seine Frau und er mit ihre totgeborenen Baby noch hatten. „Als sie geboren wurde, war es wie ein Licht, das den Raum erhellte. Es war wunderschön und wir machten sogar noch Fotos. Es war eine der besten Stunden meines Lebens, die ich in der schwersten Zeit meines Lebens erlebte. Poppy sah so perfekt aus und für eine Stunde war sie für uns lebendig. Dann stürzt die Realität auf dich ein. Es gibt keinen traurigeren Anblick, als eine Mutter mit ihrem toten Baby in den Armen und dem Moment, in dem sie sie mit ihrem ganzen Wesen wieder zum Leben erweckte“.

Die ganze traurige Geschichte kann man in Gary Barlows Buch „A Better Me“ lesen, das bereits im Handel erhältlich ist.

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