Mittwoch, 7. März 2018 17:48 Uhr

Gary Oldman: Lobeshymne auf seine Mama

Gary Oldmans Mama wird wohl immer seine Heldin bleiben. Der Schauspieler gewann am Sonntag (4. März) für seine Darstellung des britischen Premierministers Winston Churchill in ‚Die dunkelste Stunde‘ einen Oscar als Bester Hauptdarsteller.

Gary Oldman: Lobeshymne auf seine Mama

Foto: Apega/WENN.com

In seiner Dankesrede durfte natürlich auch seine Mutter Kathleen nicht fehlen. Diese zog den Star und seine zwei Schwestern alleine auf, nachdem ihr Ehemann die Familie verlassen hatte, als Oldman gerade einmal sieben Jahre alt war. Deshalb hat der Brite ein ganz besonders enges Verhältnis zu seiner Mutter. „Ich erinnere mich daran, ihre Hand gehalten zu haben, als sie mich zur Schule gebracht hat. Man muss sich die Nachkriegszeit der frühen 1960er vorstellen, wo es in Teilen Südlondons immer noch Trümmergebiete gab“, schildert er im Gespräch mit der Zeitung ‚Daily Mail‘.

„Sie war meine erste Heldin und hat mich immer ermutigt, als ich damals erstmals versucht habe, herauszufinden, ob ich diese Schauspielsache schaffen kann. Ich habe Albert Finney und die anderen auf der Kinoleinwand gesehen und sie waren diejenigen, zu denen ich aufgeblickt habe und sie hat mich ermutigt, es zu versuchen. Und das habe ich getan.“

Gary Oldman

Gary Oldman während seiner Dankesrede. Foto: Todd Wawrychuk/ A.M.P.A.S.

Mutter konnte nicht dabei sein

Leider konnte Kathleen aus gesundheitlichen Gründen nicht persönlich bei der Filmpreisverleihung erscheinen, jedoch verrät der Darsteller, dass sie die Zeremonie gespannt zuhause verfolgt hatte: „Sie kann nicht sehr gut sehen und auch ihr Gehör ist nicht mehr das, was es einmal war, also wäre das alles Wahnsinn gewesen. Sie benutzt einen Gehstock und hätte nicht um die Tische und Stühle herumwandern können. Sie hat es im TV gesehen und ich weiß, dass sie sich für mich gefreut hat.“ Bei der Gala hatte er folgende Worte an die 98-Jährige gerichtet: „Danke für deine Liebe und deine Unterstützung. Setz das Teewasser auf, ich bringe Oscar nach Hause.“

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