Freitag, 13. Mai 2011 14:15 Uhr

Gefallener Modezar John Galliano: Verfahren beginnt im Juni

Parus. John Galliano muss sich ab Juni vor Gericht verantworten. Der Designer, der von dem französischen Mode-Haus Christian Dior gefeuert wurde, nachdem er in Paris ausfallend geworden war und antisemitische Äußerungen getätigt hatte, sieht auf Grund der Entgleisungen einer Strafe von 22.500 Euro entgegen. Weiter könnte ihm auch eine Haftstrafe in der Höhe von sechs Monaten drohen, wenn er für schuldig befunden wird.

Sein Anwalt, Aurélien Hamelle behauptet, sein Klient sei provoziert worden und erklärte bei einer Anhörung vor dem Palais de Justice in Paris: „Die Frage ist, was wer in dem Moment gesagt hat.“

Die drei Ankläger Geraldine Bloch, Philippe Virgitti und Fathia Oumeddour behaupten, der Designer habe sie beleidigt. Darum geht es in dem Verfahren sowohl um einen Vorfall im Oktober 2010 und im Februar diesen Jahres. Gallianos Anwalt ließ verlauten, dass sein Klient sich zurzeit nicht in Frankreich aufhalte, wollte jedoch auch nicht preisgeben, wo sein momentaner Aufenthalt sei.

Im März hatte der Star-Designer Berichten zufolge in der Reha-Klinik The Meadows in Arizona eingecheckt, um sich wegen seines Alkoholproblems Hilfe zu suchen. (Bang)

Foto: wenn.com

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