„Geh aufs Ganze!“-Comeback: Jörg Draeger zockt sich zu Traumquoten

SpotOn NewsSpotOn News | 27.11.2021, 11:59 Uhr
Jörg Draeger (re.), Daniel Boschmann und "die schönste Niete im deutschen Fernsehen" - der Zonk. (stk/spot)
Jörg Draeger (re.), Daniel Boschmann und "die schönste Niete im deutschen Fernsehen" - der Zonk. (stk/spot)

SAT.1/Marc Rehbeck

"Geh aufs Ganze!" ist zurück - und wie! Bei seinem mit Spannung erwarteten Comeback bewies Jörg Draeger, nichts von seinen Zocker-Qualitäten eingebüßt zu haben. Zum Dank gab es Traumquoten.

Für dieses Comeback vergab das TV-Publikum keinen Zonk: Die erste Ausgabe der Neuauflage von „Geh aufs Ganze!“ vom 26. November mit Jörg Draeger (76) fand bei den Zuschauerinnen und Zuschauern in Sat.1 großen Anklang. Wie der Sender bekanntgab, zockten sich Draeger und Co-Moderator Daniel Boschmann (41) zu 17 Prozent der Zielgruppe zwischen 14 bis 49 Jahren.

2,57 Millionen Menschen haben demnach dem Revival des kultigen Trostpreises Zonk beigewohnt – so viele wie bei keiner anderen Sendung zur Prime-Time (20:15 Uhr) am Freitagabend. Eintagsfliege oder der Beginn einer sensationellen Rückkehr der 90er-Jahre-Kultsow? Das wird sich am kommenden Freitag (3. Dezember) ebenfalls ab 20:15 Uhr in Sat.1 zeigen, wenn die zweite von bislang drei geplanten Sonderfolgen ausgestrahlt wird.

Wie kam es zum Revival?

Draeger bewies bei der diesjährigen „Promi Big Brother“-Staffel im August eindrucksvoll, dass er nichts von seinen Showmaster-Qualitäten eingebüßt hat. Der Lohn: Sat.1 spendierte ihm ab dem 26. November 2021 jeweils zur besten Sendezeit vorerst drei Sonderausgaben von „Geh aufs Ganze!“

Die Show lief erstmals von 1992 bis 1997 montags bis samstags im Vorabendprogramm von Sat.1. Draeger wurde 1996 von Elmar Hörig (72) als Moderator abgelöst. Von 1999 bis 2001 feierte die Show ein Revival mit Rückkehrer Draeger, allerdings bei kabel eins.

An den Spielregeln hat sich im Vergleich zu damals auch heute nichts verändert: Es wird erneut um Umschläge, Kisten und Tore gezockt, in beziehungsweise hinter denen sich Geld- und Sachpreise oder eben der Zonk – „die schönste Niete im deutschen Fernsehen“ – befinden. Draeger versucht sein Bestes, die Kandidatinnen und Kandidaten beim Feilschen auf die falsche Fährte zu locken und ihnen so den Zonk aufzuschwatzen.