06.03.2020 14:46 Uhr

Charts der Woche: Gil Ofarim sorgt für Wirbel

Foto: Ina Bohnsack

Genau elf Nummer-1-Platten haben in der Geschichte der Offiziellen Deutschen Charts bislang die Amigos, Andrea Berg, die Toten Hosen und die Beatles erreicht.

Nun gesellen sich auch die Böhsen Onkelz zu dieser illustren Runde – und legen mit ihrem selbstbetitelten „Böhse Onkelz“ noch dazu das in der Startwoche meistverkaufte Album seit Rammstein („Rammstein“, veröffentlicht im Mai 2019) hin.

Der große Wirbel

Das Rock-Quartett setzt sich u. a. gegen die US-Metalband Five Finger Death Punch („F8“) durch, die Silber einstreicht. Das Führungsduo der Vorwoche, BTS („Map Of The Soul: 7“) und Ozzy Osbourne („Ordinary Man“), muss nur geringfügige Einbußen hinnehmen und dreht an dritter und vierter Stelle seine Runden.

„Alles auf Hoffnung“ setzt Gil Ofarim. Der Münchner Musiker hat als ehemaliger Teenie-Star, Bandleader und zuletzt als Grashüpfer bei „The Masked Singer“ schon so einiges erlebt und startet auf Position fünf wieder voll durch.

James Bond rutscht ab

Die Münsteraner Metal-Band Neaera („Neaera“, acht) sowie die HipHop-Acts Plusmacher & The Breed („Ich kiffe und jetzt?“, neun) und Frauenarzt („XXX“, zehn) machen es sich ebenfalls in der Top 10 gemütlich.

Nachdem Apache 207 („Matrix“) in den Midweeks zwischenzeitlich vorne stand, überlässt er jetzt doch wieder dem mittlerweile sechsfachen Abräumer The Weeknd („Blinding Lights“) den Vortritt. Die Top-New-Entries gehen an Capital Bra & Samra („100k Cash“, drei), Dardan („D A YYY T O N A“, fünf) und Dhurata Dora & Azet („Lass los“, zehn).

Nachdem der Kinostart des neuen James-Bond-Streifens „Keine Zeit zu sterben“ um mehrere Monate verschoben wurde, rutscht auch Billie Eilishs Titelsong „No Time To Die“ (von 13 auf 22) abwärts.

Galerie

So werden die Charts ermittelt

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans.

Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

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