Donnerstag, 21. Februar 2019 19:10 Uhr

GNTM-Sayana holte sich Erlaubnis ihrer Eltern für „freizügige Shootings“

Foto: Martin Bauendahl

Sayana (20) sticht als erste indisch-stämmige Teilnehmerin bei „Germany’s next Topmodel” mit ihrem exotischen Aussehen hervor und zählt schon von Beginn der 14. Staffel an zu den Favoritinnen. Die 20-Jährige Düsseldorferin stammt aus einer Familie gläubiger Hinduisten. Klatsch-tratsch.de hat nachgefragt, wie sich das Modeln und ihr Glauben miteinander vereinbaren lassen.

Foto: Martin Bauendahl

Bereits im Bewerbungsvideo sah man, dass Sayana ihren Glauben lebt. Da bekannt ist, dass es bei GNTM auch unbekleidete Shootings gibt, fragte klatsch-tratsch.de auch, wo ihre Grenzen in Sachen Freizügigkeit liegen.

Will mit Professionalität überzeugen

Sayana erklärt dazu: „Mir war von Anfang an bewusst, dass es bei GNTM Shootings wie diese geben wird. Man muss es einfach durchziehen.”

GNTM-Sayana holte sich Erlaubnis ihrer Eltern für „freizügige Shootings“

Foto: Martin Bauendahl

Dennoch fiel sie bereits in der ersten Folge auch dadurch auf, dass sie das von Modedesigner Michael Michalsky (51) für sie ausgewählte Outfit monierte.

Es sei viel zu durchsichtig, beanstandete sie dort. Dennoch ließ sie sich beim anschließendem Walk nichts anmerken. „Ich möchte Heidi von mir und meiner Professionalität sowie meinem Potenzial überzeugen. Zudem muss man seine Erfahrungen sammeln.”, sagt sie nun.

Nacktfoto-Erlaubnis von Eltern

Unterstützung erhält sie auch von ihrere Familie. „Mit meinen Eltern habe ich vor der Show ebenfalls in Sachen „freizügige Shootings“ gesprochen. Beide waren einverstanden. Sie supporten mich und haben mir versprochen, dass sie hinter mir stehen werden, mir vertrauen und wissen, dass ich selber meine Grenzen am Besten kenne.”

In der neuen Folge „Germany’s next Topmodel – by Heidi Klum” wird heute ein Unterwäsche-Shooting gezeigt. Schon das allein eine Herausforderung für Teilnehmerin Sayana.

Hinzu kommt aber auch, dass die Mädchen nicht allein vor der Kamera stehen, sondern zusammen mit dem erfolgreichen Male Model Jordan Barrett (23).

Foto: ProSieben/Richard Hübner

„Das Dessous-Shooting mit dem Male-Model war wirklich eine sehr große Herausforderung, weil es etwas ganz Neues für mich war. Mir sind anfangs natürlich viele Dinge durch den Kopf gegangen und es war nicht leicht für mich.”, gibt sie zu.

„Ich war danach immer noch dieselbe”

Doch sie scheint zu wissen, dass die Show und die Shootings eine große Chance für sie und ihre Zukunft sind. Das hält sie sich auch immer vor Augen und sagt: „Ich bin hier, um meinem Traum näher zu kommen und um zu zeigen, dass man bestimmte Themen voneinander trennen muss und ein Statement setzen muss.”

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Außerdem hat sie sich selbst noch mit Größerem beauftragt: „Ich will den Menschen die Augen öffnen. Man kann seine Kultur und Religion ausleben, aber muss trotzdem seine eigene Meinung vertreten!”

Sayana scheint in dem Punkt einen guten Mittelweg für sich gefunden zu haben. Abschließend sagt sie: „Ich wusste, dass es nichts damit zu tun hat, dass ich jetzt meine Kultur und Religion nicht respektiere, schließlich war ich danach immer noch dieselbe Sayana.”

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