Dienstag, 9. Januar 2018 11:18 Uhr

Golden Globes 2018: Stars und Preise im Fokus

Ohne Zweifel: Die diesjährigen Golden Globes standen ganz im Zeichen der seit Monaten in Hollywood kursierenden Missbrauchsvorwürfe gegen unzählige Schauspieler, Regisseure und Produzenten und so geriet der rote Teppich in Beverly Hills dann auch zur Meile für modische Statements zu den Skandalen.

Golden Globes 2018: Stars und Preise im Fokus

Barbra Streisand mit leidenschaftlichem Appell. Foto: HFPA

Viele Gäste und vor allem die Damen trugen schwarze Kleider und Kostüme, wollten auf diese Weise ihren Protest ausdrücken und ihre Anteilnahme an der #MeToo-Debatte über sexuellen Missbrauch. Trotzdem gab es aber auch eine Menge Filme und Prämierungen zu feiern, schließlich sind die Golden Globes neben den Oscars die wichtigsten Auszeichnungen für Movies überhaupt.

Gewinner auf dem roten Teppich

Einige Filme und Fernsehshows wurden gleich mehrfach prämiert, auch aus Deutschland konnte sich dieses Jahr ein Streifen durchsetzen und das galt es natürlich zu feiern in Hollywood. Zwar dürften nicht ganz so viele Stars und Sternchen ausgerechnet Live Blackjack bei Live Casino William Hill direkt auf dem Handy zocken, dafür ist inmitten des Trubels bei den Golden Globes kaum Zeit, aber der Gang ins Casino gehört in diesen Kreisen mindestens nach den Partys zu den üblichen Vergnügungen. Daher sind Gewinner bei den Golden Globes dann oft auch noch in der Spielbank erfolgreich und das spricht sich natürlich rum.

Gut möglich also, dass Fatih Akin als deutscher Regisseur von „Aus dem Nichts“ zusammen mit seinem Star, der Schauspielerin Diane Kruger, nach der Gala und dem Gewinn des Golden Globes ein paar Runden Blackjack gespielt hat – auch wenn das natürlich Mutmaßungen bleiben müssen. Die Spielleidenschaft vieler Prominenter ist ja nichts Neues und dank der heutigen überall verfügbaren Online Casinos kann sich auch Otto Normalverbraucher jederzeit an einen Slot oder eben an einen virtuellen Spieltisch begeben.

Welchen Einfluss hat #MeToo?

Der ohne Zweifel wichtigstes Hashtag spielte bei den Golden Globes auf den ersten Blick eine noch wichtigere Rolle als die Filme selbst oder eben die mitternächtlichen Vergnügungen im Casino für die Prominenz. Die Preisverleihungen waren gewissermaßen die zeitlich betrachtet erste große Bühne überhaupt, auf der sich die Unterhaltungsindustrie in ihrer Mehrheit zu den Missbrauchsskandalen positionieren konnte und von Meryl Streep über Emma Stone bis hin zu Gwyneth Paltrow wurde das auch sehr deutlich genutzt. Schwarze Kostüme zu einer Gala, das ist in Hollywood eher selten, und wenn selbst männliche Superstars ihren Respekt gegenüber betroffenen Damen durch das Tragen eines schwarzen Anzugs ausdrücken, dann ist das schon sehr deutlich in der Message!

Allein es bleibt ein seltsames Gefühl: Viele Jahre langen waren Figuren wie Produzent Harvey Weinstein oder auch Schauspieler Kevin Spacey vor Ort das Maß aller Dinge, wohlgemerkt nicht nur für die vorgeblichen Opfer von sexuellen Übergriffen und man darf schon fragen, ob da nicht auch jede Menge Heuchelei im Spiel ist! Wenn beispielsweise berichtet wird, die Crew bei „House of Cards“ hätte seit Jahren unter dem Missbrauch durch Kevin Spacey gelitten, dann hat das offenbar niemanden gestört – solange die Serie Preise einfuhr und die Gagen entsprechend stiegen!

Der Auftritt von Oprah Winfrey

Die dicke Showmasterin versuchte sich bei den Golden Globes übrigens als Pseudo-Politikern und auch wenn das Beobachtern ziemlich lächerlich erschien, so haben die Amerikaner offensichtlich aus dem Phänomen Trump noch nicht so richtig gelernt. Wenn eine Talkshow-Queen als Präsidentschaftskandidatin gehandelt wird, nur weil sie in bierseliger Stimmung mal eine gute Rede hält gegen die Mächtigen im Land, zu denen sie lustigerweise selber gehört, dann ist das schon ziemlich platt und wir sind gespannt, welche Kuh die Amis als nächste durch das politische Dorf treiben. Unterhaltung und Showtime, das ist in Amerika in so vielen Bereichen auch des Alltags immanent und wird erwartet, so dass am Ende wohl auch eine Oprah Winfrey trotz aller Unkenntnis eine Chance hätte auf den Posten im Weißen Haus. (KTAD)

 

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