Freitag, 15. Juni 2012 11:14 Uhr

Gott bewahre! Gotthilf Fischer will gegen Bushido antreten

Gotthilf Fischer will es Bushido gleichtun und seine eigene Partei gründen. Der einstigeb Leiter der Fischerchöre will die Singende Volkspartei (SVP) gründen und mit dieser gegen die geplante Partei des Rappers antreten. „Was Bushido kann, das kann ich schon lange“, versichert der Musiker im Interview mit der ‚Bild‘-Zeitung.

Man darf davon ausgehen, dass der 84-Jährige von dem Blatt zu der PR-Aktion angestachelt wurde, denn das bietet ja reichlich Raum für wweitere Geschichten. Kampagnen-Journalismus nennt man das. Es dürfte aüsgeschlossen sein, dass Fischer das angesichts seines Alters ernst meint.

Zuletzt hatte Fischer im Jahre 2000 Schlsgzeilen gemacht, als er angeblich bei der Loveparade in berlin Ecstasy-Pillen eingwoefen haben will.

Fischer soll jedenfalls der ‚Bild‘-Zeitung zu der neuen Aktion gesagt haben: „Diesem Typen schunkel ich die Wähler weg! Ich habe schon Tausende Mitstreiter gefunden, die bei mir mitmachen wollen. Unser Partei-Slogan lautet: ‚Wir haben ein Recht auf Freude!'“

Mit seinen „Schunkel-Piraten“ will Fischer sich vor allem um die Interessen von Senioren kümmern und damit bei der nächsten Bundestagswahl Wähler auf seine Seite ziehen. „Wir wollen 2013 die Fünf-Prozent-Hürde knacken und in den Bundestag einziehen.“

Neben dem Wahlversprechen, jede Sitzung mit einem „gemeinsam gesungenen Volkslied“ zu beginnen, spielt die Musik auch im Parteiprogramm eine große Rolle. So fordert die SVP Volksmusik als Schulfach, Musik-Therapien für chronisch Kranke sowie eine Rentner-Quote in deutschen Unternehmen. Dass die Partei gegen Bushido eine Chance hat, steht für den 84-Jährigen außer Frage. „Wir Alten haben mehr Power als Bushido und seine chaotischen Rapper-Freunde.“

Bushido verkündete dagegen als erstes Ziel den Einzug ins Berliner Abgeordnetenhaus und das Amt des Regierenden Bürgermeisters. (Bang)

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