18.08.2020 21:27 Uhr

„Gott, Du kannst ein Arsch sein!“ mit Til Schweiger: Hier ist der Trailer!

Heike Makatsch, Til Schweiger und die Jungstars Sinje Irslinger und Max Hubacher sind bald in „Gott, Du kannst ein Arsch sein“ zu sehen.

Leonine

Gott, Du kannst ein Arsch sein!“ ist eine bildgewaltige Liebeserklärung an das Leben. Inspiriert vom gleichnamigen Buch mit der wahren Geschichte von Stefanie Pape, aufgeschrieben von Frank Pape, erzählt der Film von einer zutiefst bewegenden, tragikomischen Reise.

Ab 1. Oktober nimmt uns der Kinofilm mit einem großartiger Cast mit auf eine unvergessliche Reise voller Lebenslust, Humor und Emotionen.

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Spezialist für Komödien

Ein Comedy-Produzent, der ein Kinodrama auf die Leinwand bringt? Tommy Wosch – Produzent, Autor und Regisseur – ist Spezialist für Comedy-Formate (u.a. „Böse Mädchen“, „Beck is back!“, „Schwester, Schwester – Hier liegen Sie richtig“) und verantwortet seit 2015 die Comedy-Unit der UFA Fiction. Mit „Gott, Du kannst ein Arsch sein!“ startet nun sein erster Kinofilm – ein Stoff, der augenscheinlich recht wenig mit Comedy zu tun hat. Es ist ein Film, der die Liebe zum Leben und das Gefühl der Freiheit feiert, ausgelöst von einer völlig niederschmetternden Diagnose.

„Wenn es klappen soll mit dem Leben, dann muss man es lieben,
und zwar bedingungslos und sofort“

Dieser scheinbare Widerspruch findet sich auch bei Wosch, dessen bisherige berufliche Laufbahn geprägt ist von Gegensätzen und Brüchen: Nach dem Jurastudium beginnt er seinen Werdegang beim Radio, wechselt dann zum Fernsehen und spezialisiert sich auf Comedy, die er schreibt, moderiert, inszeniert und produziert. Für die große Leinwand hatte er bisher noch nicht produziert, aber dann landete der richtige Stoff zur richtigen Zeit auf seinem Schreibtisch.

Darum geht’s

Steffis (Sinje Irslinger) Leben könnte nicht schöner sein: Sie ist jung, hat einen tollen Freund, den Schulabschluss in der Tasche und eine Ausbildungsstelle in Aussicht. Die Abschlussfahrt soll nach Paris gehen. Doch dann erhält die 16-Jährige unerwartet eine niederschmetternde Diagnose: Ihr bleibt nicht mehr viel Zeit zum Leben. Der Bus nach Paris fährt ohne sie… Genau jetzt tritt Zirkusartist Steve (Max Hubacher) in Steffis Leben.

Roadtrip mit gestohlenem Auto

Er hat einen Führerschein und bietet an, sie kurzerhand nach Paris zu fahren. Mit geklautem Auto, ohne Geld und verfolgt von den besorgten Eltern (Til Schweiger und Heike Makatsch) brechen die beiden zu einem einzigartigen Roadtrip auf. Im Nordseewind fliegen, auf Kühen reiten, oder Snowboardfahren im Hochsommer – angetrieben von unbändiger Lebenslust stürzt sich Steffi in ein unglaubliches Abenteuer.

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So kam Til Schweiger zu seiner Vater-Rolle

Über die Besetzung von Steffis Vater Frank, der als Pfarrer arbeitet, hat Tommy Wosch eine amüsante Anekdote zu erzählen: „Es war an einem Sonntagnachmittag, ich war auf dem Weg zum Tennis. Da rief eine unbekannte Nummer auf meinem Handy an. Am anderen Ende meldete sich Til Schweiger. Ich dachte erst, dass sich da jemand einen Scherz erlaubt und wollte schon wieder auflegen. Er versicherte mir aber, dass er wirklich Til Schweiger sei. Also hörte ich mir erst mal an, was er wollte, obwohl ich immer noch skeptisch war, dass ich wirklich Til am Apparat hatte.“

Letztendlich rief der deutsche Superstar nur an, um zu sagen, wie toll er sein Drehbuch fand, welches er zufällig in die Hände bekommen hatte. „Es sei das beste Buch, das er seit langem gelesen hat, sagte Til zu mir. Da war ich wirklich baff“, so Wosch. Aus einem spontanen, „etwas frechen“ Impuls heraus fragte der Produzent dann freimütig, ob Schweiger nicht den Vater spielen wolle. „Das könne er sich gut vorstellen, meinte er dann zu mir. An dieser Quasi-Zusage habe ich festgehalten, auch, als es so aussah, als hätte Til keine Zeit, blieb ich dran und habe nicht lockergelassen“, erzählt Wosch weiter.

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Heike Makatsch passt perfekt

Til Schweiger habe wunderbar auf die Rolle von Steffis Vater Frank gepasst. „Ich hatte bereits zu Beginn gesagt, dass mich Brüche interessieren. Von außen betrachtet hätte man mir als Comedy-Produzent ein solches Filmdrama vielleicht auch nicht zugetraut. Und vielleicht denkt man auch nicht sofort an Til Schweiger, wenn man an die Rolle eines Pfarrers denkt. Aber genau das ist es, was ich spannend finde, und Til hat seine Rolle großartig gespielt“, schwärmt Wosch.

Auch mit Heike Makatsch als Mutter Eva an seiner Seite war es ein perfektes Zusammenspiel: „Die Eltern entwickeln eine tolle Dynamik im Verlauf der Geschichte, agieren fast wie ein Comedy-Couple auf ihrem Trip nach Paris, der ebenso abenteuerlich ist wie der von Steffi und Steve“, ergänzt Wosch. „Aber natürlich mit einer Fallhöhe und einer Wärme zueinander, die ich überragend finde.“

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