Montag, 23. Januar 2012 20:15 Uhr

„Gottschalk live“: Eisiger Wind der Kritik fegt durchs Internet

Berlin. Heute startete um 19.20 Uhr die mit Spannung erwartete erste Infotainmentshow mit dem Gottvater des deutschen Fernsehens, Thomas Gottschalk. Doch schon Minuten nach dem Start fegte dem 61-jährigen auf der Facebook-Seite der Show ein heftiger Sturm der Kritik entgegen.

Angeprangert wurden nicht nur Gottschalks Monologe, in denen es wie so oft nur um ihn selber ging, sondern vor allem die Tatsache, dass das Gespräch mit Studiogast Michael Bully Herbig innerhalb von 12 Minuten sage und schreibe drei mal von Werbung unterbrochen wurde, so daß man dem Comedian kaum folgen konnte.

Und Gottschalk schien auf die Werbeblöcke auch nicht wirklich vorbereitet gewesen zu sein …

Einhelliger Tenor der Facebook-Kommentare: „Zu wenig Infos, zu viel gelabert“, oder „Die Werbung wird alles zerstören!“ Ein anderer schreibt: „Bei dieser heftigen Kritik an den Werbeunterbrechungen bleibt selbst Thomas die Spucke weg. Mal sehen, wie und ob er das rechtfertigen kann!“

Fakt ist: Hier muß dringend nachgebessert werden. Diese Chance müssen und wollen wir Gottschalk und seinem Team einräumen. Das muss doch zu lösen sein: Ein Werbeblock für 2 Minuten reicht auch.

Ach und: ein bißchen mehr Schwung wäre gut. Wir haben doch keine Zeit. Und Gottschalk auch nicht.

Morgen kommen der begandete Schauspieler Armin Rode und Franz beckenbauer! Bitte laßt sie zusammenhängende Sätze kommen!

Der ‚Stern‘ schreibt: „Gottschalks erstes Mal bei der ARD war eine Katastrophe. Ein Gockel, der vor lauter Ego seine eigene Sendung nicht sieht. Die erste Folge von „Gottschalk Live“ war reine Masturbation – und das im Öffentlich-Rechtlichen.“

Dem bleibt nichts hinzuzufügen.

Fotos: ARD/Max Kohr

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