FestspieleGottschalk, Merkel, Söder: In Bayreuth beginnt wieder das Schaulaufen

dpadpa | 21.07.2022, 11:45 Uhr
Die Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel (2.v.l., CDU), ihr Mann Joachim Sauer (l.) sowie Bayerns  Ministerpräsident Markus Söder (r., CSU) und seine Frau Karin Baumüller-Söder sind immer wieder Gäste der Festspiele in Byreuth.
Die Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel (2.v.l., CDU), ihr Mann Joachim Sauer (l.) sowie Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (r., CSU) und seine Frau Karin Baumüller-Söder sind immer wieder Gäste der Festspiele in Byreuth.

Daniel Karmann/dpa

Die Richard-Wagner-Festspiele sind nicht nur ein musikalisches Großereignis, sondern auch ein Schaulaufen für Prominente. Die Stadt Bayreuth macht nun öffentlich, wer sich dieses Jahr angesagt hat.

Der Bayreuth-Stammgast Thomas Gottschalk, die frühere Kanzlerin Angela Merkel und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU): Die Stadt Bayreuth hat am Donnerstag die Liste der prominenten Gäste für die Eröffnung der Wagner-Festspiele am kommenden Montag (25. Juli) veröffentlicht.

Aus der aktuellen Bundesregierung kommen demnach Forschungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP), Bauministerin Klara Geywitz (SPD) und Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) zur Premiere von „Tristan und Isolde“. Kanzler Olaf Scholz wird nicht anreisen. Dafür seine Vorgängerin Angela Merkel. Ihr Büro hatte schon vor einigen Tagen bestätigt, dass sie am Montag in Bayreuth dabei sein wird. Merkel und ihr Mann Joachim Sauer gelten als große Anhänger von Wagners Musik, als Bundeskanzlerin verpasste sie nur selten einen Auftritt auf dem roten Teppich in Bayreuth.



Bayerische Landespolitiker stark vertreten

Ein Stammgast bei den Festspielen ist auch Moderator Thomas Gottschalk, der von den Schaulustigen vor dem Festspielhaus stets den größten Applaus bekommt. Erwartet wird auch „Tatort“-Schauspieler Udo Wachtveitl.

Als internationalen Gast hat Söder den albanischen Premierminister Edi Rama eingeladen.

Stark vertreten ist die bayerische Landespolitik, neben Söder kommen Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, Kultusminister Michael Piazolo, Umweltminister Thorsten Glauber (alle Freie Wähler) sowie Kunstminister Markus Blume, Digitalministerin Judith Gerlach und Gesundheitsminister Klaus Holetschek (alle CSU).