Regisseurin schreibt GeschichteGreta Gerwig: „Barbie“ knackt die Milliarden-Grenze

Greta Gerwig kann gleich mehrfach feiern: Sie wurde gerade 40, zum zweiten Mal Mutter und geht in die Filmgeschichte ein. (ae/spot)
Greta Gerwig kann gleich mehrfach feiern: Sie wurde gerade 40, zum zweiten Mal Mutter und geht in die Filmgeschichte ein. (ae/spot)

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SpotOn NewsSpotOn News | 07.08.2023, 06:32 Uhr

In nur drei Wochen hat "Barbie" mehr als eine Milliarde US-Dollar weltweit eingespielt. Es ist der erste Film einer Regisseurin, der das gelungen ist. Greta Gerwig hat also ein Stück Hollywoodgeschichte geschrieben.

Der "Barbie"-Film hat am Sonntag (6. August) die Milliarden-Marke geknackt. In der dritten Kinowoche spielte die Realverfilmung der bekannten Mattel-Puppenwelt weltweit mehr als eine Milliarde US-Dollar ein. Damit geht Greta Gerwig (40) in die Geschichte ein: Sie ist die erste Regisseurin, der das gelungen ist.

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Vor "Barbie" schaffte es 2023 "Der Super Mario Bros. Film"

Wie unter anderen "Entertainment Weekly" berichtete, ist "Barbie" in der dritten Woche seiner Veröffentlichung der zweite Film in diesem Jahr, der weltweit die Milliarden-Dollar-Marke überschreitet. Der bisher erfolgreichste Film des Jahres, "Der Super Mario Bros. Film", schaffte das im April nach vier Wochen. Alleine in Nordamerika habe "Barbie" nach drei Wochen 459,4 Millionen US-Dollar eingespielt. Das Branchenmagazin "The Hollywood Reporter" sagte bereits vergangene Woche voraus, dass die Produktion bis Sonntag oder spätestens Anfang kommender Woche die Milliarde knacken wird.

Nun also ist es wirklich passiert – und Greta Gerwig ist die einzige Regisseurin, die mit einem Film die Grenze überschreiten konnte. "TMZ" erinnerte daran, dass es auch Kolleginnen wie Jennifer Lee (51) und Anna Boden (43) gibt, die so erfolgreiche Filme wie "Die Eiskönigin" und "Captain Marvel" schufen, dies allerdings zusammen mit Männern. Greta Gerwig als Solo-Regisseurin spiele nun in einer "eigenen Liga". Sie hat andere Regisseurinnen weit überholt: Patty Jenkins (52) etwa belegt mit "Wonder Woman" und eingespielten 412 Milliarden US-Dollar Platz zwei.

Laut "TMZ" soll Gerwig bei den Verhandlungen einen klugen Schachzug gewählt haben. Denn Warner Bros. wollte demnach mit ihr schon vor dem Kinostart einen Deal für einen zweiten Teil abschließen. Sie habe jedoch darauf bestanden, erst einmal abzuwarten, wie der Film tatsächlich abschneidet. Nun könne sie ein Vermögen für eine Fortsetzung verlangen.

Margot Robbie hat mit der Milliarde geworben

Die auch als Produzentin beteiligte Barbie-Darstellerin Margot Robbie (33) hatte übrigens von Anfang an vorhergesagt, dass der Film eine Milliarde US-Dollar einspielen würde, auch wenn sie sich nicht ganz sicher war. Das hatte die australische Schauspielerin, der Ryan Gosling (42) im Film als Ken zur Seite steht, im Juli in einem Interview mit "Collider" verraten. In einem Meeting habe sie hervorgehoben, dass Filmstudios ihrer Ansicht nach viel Erfolg hätten, wenn sie nur mutig genug seien, "eine große Idee mit einem visionären Regisseur" zu verknüpfen. Als Beispiel habe sie unter anderem Steven Spielberg (76) und dessen Dino-Mega-Erfolg "Jurassic Park" genannt. "Und jetzt habt ihr Barbie und Greta Gerwig", habe Robbie weiter gesagt. "Und ich glaube, ich habe ihnen gesagt, dass [der Film] eine Milliarde Dollar einspielen würde, womit ich vielleicht übertrieben habe, aber wir mussten einen Film machen, okay?"