Freitag, 6. Dezember 2019 17:56 Uhr

Greta Thunberg sitzt wegen Horden von Fans im Zug fest

imago images / Agencia EFE

Als Popstar kann man Greta Thunberg (16) nicht gerade bezeichnen. Dennoch löst die Schülerin – sofern sie denn mal den Schulunterricht besucht  – überall wo sie derzeit auftaucht einen regelrechten Hype aus.

Zuletzt reiste die von einem professionellen PR-Team betreute Schwedin anlässlich eines riesengroßen Klimamarsches nach Madrid, wo momentan auch der Weltklimagipfel tagt. Dass die Thunberg dabei nicht fehlen darf, scheint derweil klar.

Greta Thunberg sitzt wegen Horden von Fans im Zug fest

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Erhöhte Sicherheitsmaßnahmen

Nachdem die 16-Jährige den Atlantik mit dem Katamaran „La Vagabonde“ überquerte reiste sie getreu ihres missionarischen Lifestyles mit dem Zug weiter in Richtung der spanischen Hauptstadt. Zuletzt bot ihr ja ein religiöser Nachbarschaftsverein aus der spanischen Gemeinde Talavera de la Reina die Weiterreise von Lissabon nach Madrid mit einem Esel an. Das hätte Bilder gegebnen: Mit Thunberg zurück ins Mittelalter!

Jedenfalls kam das Kind mit dem finsteren Blick – wie immer mit ihrem Protestschild unterm Arm – zwar mit einem durchaus fortschrittlichen Reisemittel in Madrid an, konnte dort ihren Waggon zunächst aber nicht verlasse, um auf den Straßen der Metropole gegen Umweltverschmutzer zu motzen. Die bedauernswerte Klimaaktivistin musste noch eine ganze viertel Stunde in dem Wagen hocken bleiben.

So reagierte Greta darauf

Am Bahnhof angekommen warteten nämlich neben einer Armee von Medienvertretern auch Horden von kreischenden Fans. Nach rund fünfzehn Minuten konnte die Schwedin dann doch den Zug verlassen, allerdings nicht ohne den Schutz von Security-Mitarbeitern. Selbst der spanische Innenminister sicherte der berühmtesten Schülerin der Welt bereits vorab erhöhte Sicherheitsmaßnahmen zu. Das berichtete u.a. der Nachrichten-Sender „n-tv“.

Per Twitter kommentierte die 16-Jährige den übertriebenen Aufriss jedenfalls so: „Ich habe es heute Morgen mit Erfolg geschafft, mich nach Madrid einzuschleichen! Keine Ahnung, ob mich irgendwer gesehen hat … Aber es ist toll, in Spanien zu sein!“, so das Mädchen mit den Zöpfen. 

Mittlerweile dürfte sie den Hype um ihre Person ja auch gewohnt sein. Mal sehen ob dieser bald wieder abflacht oder ob die Klimaaktivisten dauerhaft vom Demonstrieren und öffentlichen Auftritten leben kann. Vielleicht geht sie dann ja endlich zur Schule wie es sich gehört.

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