„Grey’s Anatomy“ bis „Chernobyl“: Die Serien-Tipps im April

Von "Grey's Anatomy" gibt es bereits 17 Staffeln, "Chernobyl" ist als einmalige Miniserie angelegt (stk/spot)
Von "Grey's Anatomy" gibt es bereits 17 Staffeln, "Chernobyl" ist als einmalige Miniserie angelegt (stk/spot)

[M] © 2017 American Broadcasting Companies, Inc. All rights reserved. /Sky UK Ltd/HBO

01.04.2021 18:00 Uhr

Crime, Horror, Drama, Humor und eine verbotene Liebe: Im April ist dank Serien wie "Grey's Anatomy", "Chernobyl", "Fleabag" oder "A Teacher" einiges geboten.

Ob langjähriger Fanmagnet oder vielversprechender Neustart: Wenn auch im April noch aufs Kino verzichtet werden muss, sind wieder einmal mehr denn je andere Formen der Unterhaltung gefragt. Etwa durch diese Serien, die mal im Free-TV, mal auf den diversen Streamingdiensten Premiere feiern. Darunter die nunmehr 17. Staffel der Krankenhausserie „Grey’s Anatomy“, die ebenso schonungslose wie geniale Miniserie „Chernobyl“, die Untoten des „Walking Dead“-Ablegers „Fear the Walking Dead“ oder zwei höchst unterschiedliche Geschichten über Lehrer-Schüler-Beziehungen.

Free-TV

Kein Aprilscherz, gleich am 1. April wartet mit der großartigen Serie „Fleabag“ eine längst überfällige Free-TV-Premiere beim öffentlich-rechtlichen Sender One (ab 21:45 Uhr in Doppelfolge) auf. Die britische Kultserie von und mit Phoebe Waller-Bridge (35), die dafür drei Emmys, zwei Golden Globes und zahlreiche andere Preise einheimsen konnte, handelt von einer titelgebenden Frau (Waller-Bridge), die sich mit diversen Affären von ihrer mal tragischen, mal jämmerlichen, aber stets einzigartigen Existenz ablenken will. Ein Umstand, den weder ihre penible Schwester Claire (Sian Clifford, 38) noch ihre hassenswerte Stiefmutter (Oscarpreisträgerin Olivia Colman, 47) leichter machen.

Ab 12. April startet auf ProSieben (an drei Montagen, je 20:15 Uhr) eine weitere hochgelobte Produktion im Free-TV, es ist die Miniserie „Chernobyl“. 35 Jahre nach der Kernschmelze im Atomkraftwerk von Tschernobyl arbeitet die Serie schonungslos auf, wie es zu dem Unfall kommen konnte und wie knapp die Welt einer noch gewaltigeren Katastrophe entkommen ist. „Chernobyl“ geht an die Substanz, ist aber mit das Beste, was bislang in Miniserien-Format gepresst wurde. Zehn Emmys und zwei Golden Globes stehen als Beweis hierfür.

Bei der inzwischen 17. Staffel von „Grey’s Anatomy“, die im April startet, haben Fans von Dr. Meredith Grey (Ellen Pompeo, 51) gleich mehrere Optionen. Im Free-TV erscheinen die neuen Folgen ab dem 28. April immer um 21:15 Uhr auf ProSieben. Wer es gar nicht bis dahin aushalten kann zu erfahren, welche Dramen sich dieses Mal im Seattle Grace Hospital zutragen, kann auch schon eine Woche zuvor einsteigen. Sowohl Joyn als auch Disney+ starten ihre wöchentliche Ausstrahlung der neuen Episoden bereits am 21. April.

Netflix

Für Krimifans ist ab dem 2. April die britische Serie „The Serpent“ verfügbar. In den acht Episoden wird die wahre Geschichte des französischen Serienmörders Charles Sobhraj (Tahar Rahim, 39) erzählt, der sich in den 70er Jahren auf dem sogenannten „Hippie Trail“ zwischen Europa und Ostasien zunächst auf perfide Weise das Vertrauen von Touristen erschlich und viele von ihnen ermordete. Mindestens ein Dutzend Morde können dem wegen seiner Hinterlist unter dem Namen „The Serpent“ („Die Giftschlange“) bekannten Killer nachgewiesen werden.

Wer statt Crime eher auf Fantasy steht, bekommt ebenfalls auf Netflix ab dem 23. April die erste Staffel von „Shadow and Bone“ serviert. Es handelt sich dabei um die Serienadaption des hierzulande unter dem Titel „Goldene Flammen“ bekannten ersten Teils der „Legenden der Grisha“-Trilogie von US-Autorin Leigh Bardugo (45). Die Handlung: Alina Starkov (Jessie Mei Li, 25), eine verwaiste, niedrigrangige Soldatin, setzt in einer vom Krieg gezeichneten Welt außerordentliche Kräfte frei, die die Freiheit ihres Landes bedeuten könnten. Angesichts der unsagbaren Bedrohung durch die Schattenflur muss Alina alles zurücklassen und sich einer Eliteeinheit magischer Soldaten, genannt Grisha, anschließen.

Amazon Prime

Auch die einfach nicht totzukriegenden Zombies aus dem „Walking Dead“-Universum melden sich im April zurück. Jedoch nicht in der Hauptserie, sondern dem Ableger „Fear the Walking Dead“. Ab 12. April startet die zweite Hälfte von Staffel sechs via Amazon Prime Video und gibt die Schicksale diverser Charaktere preis, darunter von „Walking Dead“-Überläufer Morgan (Lennie James, 55).

Disney+

Ab 16. April kommt bei Disney+ die Dramedy-Serie „Big Shot“ mit John Stamos (57), der darin einen hitzköpfigen Basketballtrainer an einem US-College spielt. Doch nach einem seiner berühmten Wutausbrüche wird er an eine High School versetzt, wo er künftig ein Mädchenteam trainieren soll. Für den Macho eine Farce! Dann merkt er aber nach und nach, wie seine neuen Schützlinge sein Herz erwärmen und ihn zu einem besseren Menschen machen.

Eine ungleich kontroversere Schüler-Lehrer-Geschichte erzählt die Miniserie „A Teacher“, die ab dem 23. April bei Disney+ zur Verfügung steht. In den zehn Episoden geht es um die Anfang 30-jährige Englischlehrerin Claire Wilson (Kate Mara, 38), die sich in einer unglücklichen Beziehung befindet. Als sie anfängt, an einer High School in Austin, Texas, zu unterrichten, kommt sie schnell dem 17-jährigen Oberstufenschüler Eric Walker (Nick Robinson, 26) näher. Die beiden beginnen eine ebenso leidenschaftliche wie illegale Affäre, die droht, ihrer beider Leben zu zerstören.

Sky Ticket

Ab 12. April verfrachtet die Serie „The Nevers“ Superhelden ins viktorianische London. Im Zentrum der Handlung steht eine Gruppe Frauen, die entdeckt, übernatürliche Kräfte zu haben. Eine gute Gelegenheit, bestehende Gesellschaftsstrukturen zu verändern.