27.12.2019 14:37 Uhr

„Grey’s Anatomy“-Star Chyler Leigh hat mit Schock-Diagnose zu kämpfen

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Chyler Leigh machte eine „sehr, sehr schwierige“ Reise durch, als bei ihr eine bipolare Störung diagnostiziert wurde. Bei der ‚Supergirl‘-Darstellerin wurde die psychische Krankheit vor zehn Jahren diagnostiziert.

Sie erfuhr außerdem am eigenen Leibe, wie „extrem“ die Symptome sein können, wenn man sie nicht behandelt, da auch ihre Mutter an der Störung litt.

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Das Gefühl des Ertrinkens

Leigh sagte dem Magazin ‚People‘: „Meine Mutter bekam die Diagnose – damals nannten sie es manische Depression – und ich sah solch eine extreme Version. Weil ich sah, was passiert, wenn man sich nicht für sich einsetzt oder sich um sich kümmert, dachte ich, als ich die Diagnose bekam: ‚Oh mein Gott, wenn ich das wäre, wie zur Hölle gehe ich damit um? Bin ich am selben Punkt? Bin ich gut ausgerüstet? Habe ich, was es braucht, damit ich mich wirklich gut um mich selbst kümmern kann?'“

Der 37-jährige Star, der mit seinem Ehemann Nathan West drei Kinder hat, gab zu, dass er sich vor der Diagnose fühlte, als würde er „ertrinken“. Damals sei Chyler bezüglich ihrer Karriere und Familie an eine Zerreißgrenze gekommen. „Wir haben drei Kinder, von denen auch jedes mit einer psychischen Krankheit lebt – wir haben ADHS, wir haben Aspergers Syndrom, hoch-funktionellen Autismus – all meine drei Kinder“, offenbarte die Schauspielerin.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Chyler Leigh (@chy_leigh) am Nov 10, 2017 um 12:26 PST

Auch die Kinder haben psychische Erkrankungen

„Das [und meine] Karriere, zu versuchen, unsere Ehe am Laufen zu halten, mit all diesen Symptomen umzugehen und nicht zu wissen, was ich damit anfangen soll, da kam ich irgendwie an meine Zerreißgrenze und ich habe komplett abgeschaltet. An dem Punkt, direkt bevor ich die Diagnose bekam, da dachte ich: ‚Ich ertrinke, ich ertrinke.'“

Normalerweise hält Leigh ihr Privatleben aus der Öffentlichkeit heraus. Nun entschied sie sich aber bewusst dazu, sich im Rahmen der ‚Be Vocal: Speak Up for Mental Health‘-Kampagne zu äußern. Sehr mutig!