Sonntag, 12. August 2018 17:13 Uhr

Guardians of the Galaxy 3: Gezerre um James Gunn noch nicht zu Ende

Die seltsamen Entwicklungen rund um die abrupte Kündigung von James Gunn reißen nicht ab. Der Regisseur, der nach den Vorgängern eigentlich auch „Guardians of the Galaxy Vol. 3“ hatte umsetzen sollen, war kürzlich von Disney auf die Straße gesetzt worden – nun jedoch intervenieren scheinbar hohe Marvel-Verantwortliche.

Guardians of the Galaxy 3: Gezerre um James Gunn noch nicht zu Ende

Foto: Brian To/WENN.com

Rechte Kampagne stürzt „Guardians“-Regisseur

Gunn wurde von der Arbeit am Sequel entbunden, nachdem Alt-Right-Anhänger alte Tweets ausgegraben hatten. Darin scherzte der Regisseur über Pädophilie und Vergewaltigung. Diese Tweets setzte Gunn Jahre vor dem Beginn der „Guardians“-Saga ab, und er entschuldigte sich zwischenzeitlich öffentlich.

Mittlerweile hat der Cast von „Guardians of the Galaxy Vol. 3“ ein gemeinsames Statement veröffentlicht, in dem sich die Darsteller hinter Gunn stellen. Dave Bautista („Drax der Zerstörer“) geht sogar noch weiter und droht mit dem Ausstieg, sollte das Script des Regisseurs nicht Grundlage des Films sein. Trotz alldem hieß es, dass Disney das Projekt rebooten wollte.

Quelle: pinterest.com

Der Wind dreht sich zugunsten Gunns

Dann die Wende: Gerüchtehalber hat sich Disney vergangenen Mittwoch (8.8.2018) dazu entschlossen, Gunns Drehbuch trotz der Kündigung zu nutzen – und laut „Deadline“ hat sich die Entwicklung zwischenzeitlich sogar zugespitzt.
Hohe Marvel-Vertreter drängen ihre Geschäftspartner bei Disney wohl dazu, Gunn im Rahmen eines Kompromisses wieder an Bord zu holen.

Weder Disney noch Marvel kommentierten bislang diese Gerüchte. Ebenso wenig gibt irgendeinen Hinweis, in welcher Rolle Gunn an den „Guardians“ künftig beteiligt sein könnte.

Allerdings gab es „DigitalSpy“ zufolge in den letzten Wochen zahlreiche Berichte über Filmstudios, die Gunn mit Kusshand in ihre Filmprojekte involvieren würden – wenn er sich nur aus den vertraglichen Verpflichtungen mit Disney lösen könnte.

Hat der Mäuse-Konzern also etwas vorschnell auf die Kampagne der Rechten reagiert? Gunn jedenfalls scheint sich in einer komfortablen Lage zu befinden… (CI)

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