12.03.2020 15:19 Uhr

Guido Maria Kretschmer: „Wir müssen jetzt alle zusammenhalten“

imago images / Andre Lenthe

Guido Maria Kretschmer bemängelt in Zeiten der Corona-Krise vor allem das fehlende menschliche Miteinander. „Ich finde es schade, dass die Menschen sich jetzt nur noch mit Füßen und Ellenbogen begrüßen.“

Weiter sagte: „Ich wäre eigentlich dafür, dass die Menschen sich wieder mit Zungenschlag begrüßen“, scherzt der Designer im Gespräch mit ‚t-online.de‘. „Das Ganze entmenschlicht uns alle noch mehr in einer ohnehin schon schwierigen Phase“, mahnt Kretschmer. Es sei besonders jetzt wichtig, dass wir alle zusammenhalten. „Alles läuft gerade so auf eine Wand zu. Ich finde es schade, wenn dieses ganze Miteinander, sich die Hand geben, sich anfassen, wenn das verloren geht. Es ist doch wichtig, dass wir alle zusammenhalten.“

Das Problem Schleichkatze

Außerdem finde er es schlimm, dass sich die Menschen jetzt so einschränken müssen. „Ich habe auch so Angst davor, dass wieder die Falschen weggerafft werden“.

Der 54-Jährige Lieblings-Designer vieler deutscher Frauen erklärt außerdem, offenbar ziemlich angsterfüllt: „Jetzt zahlen wir den Preis. Warum muss man kleine Schleichkatzen essen?“

Eine Art der Schleichkatzen steht im Verdacht, Überträger des SARS-Virus von 2002 zu sein. Das Coronavirus ist eine Variante des SARS-Erregers. „Man soll Tiere auch mal in Ruhe lassen. Man kann Tiere auch streicheln und angucken, es muss ja nicht gleich alles aufgegessen werden“, meint Guido Maria Kretschmer.