Donnerstag, 3. Juni 2010 15:18 Uhr

Guildo Horn bringt sich als Bundespräsident ins Gespräch

Berlin. Ein bißchen Spaß muß sein. Schlagersänger Guildo Horn (47) sieht sich als perfekten Nachfolger für Ex-Bundespräsident Horst Köhler (67). Wie der Entertainer am Mittwoch in einer Pressemitteilung auf seiner Internetseite erklärte, qualifiziere er sich gleich auf mehreren Ebenen für den politischen Top-Job. Er sei deutscher Staatsbürger und über 40 Jahre alt – zwei Bedingungen, die ein Bundespräsident in jedem Fall erfüllen sollte. Außerdem habe Horn beim ‚Eurovision Song Contest‘ 1998 Deutschland „bereits würdig international vertreten“ und bewiesen, dass er „großen Rückhalt in unserer Bevölkerung“ genieße. Etwaige Bedenken konnte der Sänger und Moderator auch sofort zerstreuen: „Zugegeben, ich bin kein Politiker im klassischen Sinne, aber: ‚Das ist auch gut so!'“ Und auch über Begegnungen mit wichtigen Staatsoberhäuptern hat sich Horn schon Gedanken gemacht: „Als Gastgeschenke gibt es demnächst Nussecken, Mama ist zwar in Rente, hat sich aber bereit erklärt, für den Weltfrieden zu backen.“

Das größte Plus des Musikers allerdings liegt nicht in einem seiner vielen Talente, sondern in seinem bürgerlichen Namen: Guildo Horn heißt nämlich eigentlich Horst Köhler. Deswegen würde der Star laut eigener Aussage auch „nicht viel kosten“, weil man das Geld für neue Visitenkarten oder neues Briefpapier sparen könnte. Außerdem müssten sich die Staatschefs anderer Länder keinen neuen Namen merken.
Und auf Staatsempfängen könnte Guildo Horn a.k.a. Horst Köhler dann statt ‚Guildo hat euch lieb‘ einfach ‚Horst Köhler hat euch lieb‘ singen.

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