Donnerstag, 25. Januar 2018 17:28 Uhr

Hanka Rackwitz spricht über ihre Zwangserkrankung

Hanka Rackwitz hat sich ein Jahr nach ihrer Dschungelcamp-Teilnahme bezüglich ihrer mentalen Verfassung geäußert. Während dieser Zeit hat sie eine 20-wöchige Zwangstherapie absolviert. Es war stets schwierig für sie, Fremden zu begegnen.

Hanka Rackwitz spricht über ihre Zwangserkrankung

Hanka Rackwitz. Foto: MG RTL D / Spiegel TV

Straßenschuhe in die Wohnung zu lassen, jemanden die Hand geben oder Besucher vom eigenen Geschirr essen zu lassen waren ein No-Go für die 48-Jährige. Ihre Angst vor Schmutz, Viren und Bakterien war zu groß. Seit der Therapie hat sich Hanka massiv verändert. Sie lud ihre Schwester und deren Freunde zum Essen ein, kaufte keine Plastikbecher und -teller mehr. Einfach ist das für sie jedoch alles nicht.

Bei ‚Stern TV‘ sagte sie am Mittwochabend: „Desto mehr die Zwänge gingen, umso mehr kam eine ganz schlimme Depression. Das große Nichts, was nach dir greift.“

Einsam ohne Ausweg

Sie fühle sich einsam und finde keinen Ausweg. „Mein allergrößtes Problem sind die sozialen Kontakte, dass ich eben sehr allein bin. Aber ich bin auch ein bisschen hoffnungslos, denn ich sehe die Lösung dieser Aufgabe nicht“, fügte sie hinzu. Trotz allem wächst Hanka innerlich. Die Dresdnerin macht mittlerweile sogar Yoga auf dem Boden, ließ Redakteure ohne Schutzfolie an den Füßen in ihre eigene vier Wände. Zu ihrem aktuellen Befinden äußerte sich die Immobilienmaklerin folgendermaßen: „Mein Kopf ist zu 90 Prozent zwangsfrei. Ich bin zum ersten Mal in meinem Leben stolz auf mich.“

Hanka Rackwitz spricht über ihre Zwangserkrankung

Hanka Rackwitz (r.) und Schwester Antje König. Foto: MG RTL D / Stefanie Schumacher

Mit der Schwester in VOX-Spielshow

Am 3. März ist Hanka in der neuen VOX-Dokumentation „Gefangen im Zwang – Wenn das Hirn nicht richtig tickt“ zu sehen. Darin geht es um Menschen mit Zwangsstörungen. Auch die „mieten, kaufen, wohnen“-Maklerin und Ex-Dschungelcamperin, die seit fast 30 Jahren unter ihren Zwängen leidet, spricht in der Dokumentation offen über ihren Kontrollzwang und ihre krankhaften Ängste vor tödlichen Keimen. In einer zehnwöchigen Konfrontationstherapie will sie sich ihren schlimmsten Ängsten stellen.

Außerdem ist sie am Samstag, 28. Januar, mit ihrer Schwester Antje König in der neuen VOX-Spielshow „Beat the Box“ ab 19.15 Uhr zu sehen.

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