Montag, 4. Juni 2018 14:15 Uhr

Hans Zimmer: Mit Deutschland wäre das nie was geworden

Hans Zimmer musste nach Hollywood auswandern, weil er in Deutschland nie eine Chance bekam. Der 60-Jährige zählt zu den erfolgreichsten und größten Filmkomponisten der Welt und wurde bisher ganze elfmal für einen Oscar, zwölfmal für einen Golden Globe und zehnmal für einen Grammy nominiert.

Hans Zimmer: Mit Deutschland wäre das nie was geworden

Foto: Adriana M. Barraza/WENN.com

Keine schlechte Bilanz für einen deutschen Auswanderer in Los Angeles. Wenn es nach dem Komponisten gegangen wäre, wäre er allerdings lieber in Deutschland geblieben. Doch dabei stand ihm etwas im Wege, das heute schwer zu fassen ist: In seiner Heimat wollte dem Erfolgsmusiker keiner eine Chance geben! Im Interview mit der ‚Bild‘-Zeitung offenbart Zimmer kürlich die Gründe für seinen Umzug ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten: „Ihr wolltet mich ja nie haben in Deutschland! Dabei wäre ich gerne dageblieben und hätte dort Musik gemacht. Damals, als ich als Komponist anfing, habe ich nie einen Job in Deutschland bekommen.“

Man mag kaum glauben, dass der Mann, der hinter den Soundtracks von Filmerfolgen wie ‚Interstellar‘, ‚Dunkirk‘, ‚Fluch der Karibik‘ und ‚König der Löwen‘ steckt, in Deutschland keine Jobs an Land ziehen konnte. Zimmer weiß jedoch genau, woran das gelegen hat: „Da ich nicht zur Musikhochschule gegangen bin, war ich für die Firmen uneinstellbar.“ Tja es ist eben nicht immer die Ausbildung, die Meister macht – sondern das Talent.

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