Samstag, 1. September 2018 19:00 Uhr

Harrison Ford im Remake von „Ruf der Wildnis“

Foto: FayesVision/WENN.com

Der berühmte Jack-London-Roman „Ruf der Wildnis“ kommt ins Kino. In die Rolle des Goldgräbers schlüpft Harrison Ford. Unterstützung bekommt der Altstar von einem jüngeren Kollegen.

Harrison Ford im Remake von "Ruf der Wildnis"

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Harrison Ford will mit 76 Jahren als Goldgräber in der Verfilmung des berühmten Jack-London-Romans „Ruf der Wildnis“ vor die Kamera treten. Nun bekommt der Hollywood-Veteran für das geplante Projekt „Call of the Wild“ jüngere Verstärkung. Der kalifornische Schauspieler Colin Woodell (26), der in TV-Serien wie „Devious Maids – Schmutzige Geheimnisse“ und „Masters of Sex“ mitspielte, ist neu an Bord, wie das US-Branchenblatt „Variety“ berichtet. Er freue sich sehr darauf, diesen zeitlosen Roman lebendig werden zu lassen, schrieb Woodell auf Instagram.

Viele computeranimierte Szenen

Ford spielt den Goldgräber John Thornton, der sich in der Wildnis von Alaska durchschlägt. Der Abenteuerfilm unter der Regie von Chris Sanders („Die Croods“, „Drachenzähmen leicht gemacht“) soll auch computeranimierte Szenen enthalten. Jack London (1876 -1916) schrieb den Roman 1903 nach seinen eigenen Erlebnissen im eisigen Alaska und schildert aus der Sicht eines Schlittenhundes das harsche Leben während des Goldrausches am Ende des 19. Jahrhunderts. Der Film soll Weihnachten 2019 in die Kinos kommen.

Ford konnte bei „Call of the Wild“ kurzfristig einspringen, nachdem im Juli der Drehstart für „Indiana Jones 5“ aufgeschoben wurde. Der geplante fünfte Teil der Abenteuersaga soll nun erst im Juli 2021 in die Kinos kommen. Unter der Regie von Steven Spielberg wird Ford wieder den Archäologie-Professor Henry Walton Jones spielen.

„Ruf der Wildnis“ wurde unzählige Male verfilmt. Besonders legendär war in Deutschland die Version von 1972 mit Charlton Heston und Raimund Harmstorf („Der Seewolf“). Doch erste Verfilmungen gab es bereits 1923 und 1935. (dpa/KT)

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