„Harry Potter“-Special: So haderten die Kinderstars mit ihren Rollen

SpotOn NewsSpotOn News | 29.12.2021, 15:00 Uhr
Rupert Grint, Emma Watson und Daniel Radcliffe im "Harry Potter"-Special. (mia/spot)
Rupert Grint, Emma Watson und Daniel Radcliffe im "Harry Potter"-Special. (mia/spot)

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Als "Harry Potter" anfing, sich zum wirklichen Blockbuster zu mausern, ging es Emma Watson nicht gut. Im neuen Special erzählt sie, wie ihr die Berühmtheit Angst machte und wie einsam sie sich fühlte - und dass es nicht immer feststand, dass sie zurückkehren würde.

Als Kinderstars hatten Daniel Radcliffe (32), Emma Watson (31) und Rupert Grint (33) mit ihren „Harry Potter“-Rollen und der Art, wie sie ihr Leben veränderten, schwer zu kämpfen. Das verraten die Schauspielerin und die Schauspieler im „Harry Potter“-Special, wie „Daily Mail“ berichtet.

Durch „Harry Potter“ wurden sie berühmt, bevor sie überhaupt zehn Jahre alt waren. Watson erinnert sich an einen Tagebucheintrag aus der Zeit, in dem sie beschreibt, wie alleine sie sich deswegen fühle. „Ich denke, ich hatte Angst. Ich weiß nicht, ob du jemals das Gefühl hattest, als seist du am Wendepunkt ankommen und dachtest ‚So bleibt es jetzt für immer‘.“

Sie redeten darüber nicht miteinander

„Es war ungefähr zur Zeit von ‚Harry Potter und der Orden des Phönix‘, als es für uns alle pikant wurde“, fuhr sie fort. Der Blockbuster erschien 2007, als sie 16 Jahre alt war. Grint ging es ähnlich, aber: „Wir haben nie wirklich darüber gesprochen.“ Er wundert sich, dass es den Kinderstars nie in den Sinn gekommen war, dass sie ähnliche Gefühle hatten: „Ich schätze, wir haben es einfach in unserem eigenen Tempo durchgemacht, wir waren zu der Zeit irgendwie im Moment.“

Auch Daniel „Harry Potter“ Radcliffe bestätigt in dem Special, dass die Kinder nicht über ihre Probleme gesprochen haben. „Wir redeten bei dem Film nicht darüber, weil wir Kinder waren. Als 14-jähriger Junge hätte ich mich niemals an einen anderen 14-Jährigen gewendet und gefragt: ‚Wie geht’s dir, ist alles ok?'“

„Nicht sicher, dass Emma zurückkommen würde“

Das Problem war, auch Regisseur David Yates (58) wusste von den Unsicherheiten, die besonders Emma begleiteten: „Eine Sache, die David und das Studio mit mir besprachen, war, dass Emma nicht sicher ist, ob sie zurückkommen und einen weiteren Potter machen will.“ Letztendlich hielt sie aber doch an der Rolle fest. „Die Fans wollten, dass wir erfolgreich sind und wir stärkten uns gegenseitig den Rücken“, erklärt sie nun.

Die Filmstars feiern das 20-jährige Jubiläum von „Harry Potter“ mit zwei Specials: „Harry Potter 20th Anniversary: Return to Hogwarts“ und „Harry Potter: Hogwarts Tournament of Houses“. Zu sehen sind diese weltweit ab 1. Januar – in Deutschland bei Sky und Sky Ticket.