05.03.2020 13:12 Uhr

Harvey Weinstein bleibt bis zum finalen Urteil im Krankenhaus

imago images / ZUMA Press

Harvey Weinstein bleibt bis zur Urteilsverkündung im Krankenhaus. Der in Ungnade gefallene Filmemacher wurde letzte Woche der Vergewaltigung und einer sexuellen Straftat ersten Grades schuldig gesprochen.

Nachdem er den Gerichtssaal verließ, beklagte sich Weinstein über Schmerzen in der Brust, woraufhin er ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Ein Sprecher für Weinstein hat nun gegenüber ‚Variety‘ bekannt gegeben, dass der Ex-Miramax-Chef sich im Bellevue Hospital in New York befindet und sehr wahrscheinlich bis zum Urteil am 11. März dort verbleiben wird.

22 Stunden Beratung

Arthur Aidala, einer von Weinsteins Anwälten, erklärte, dass die Ärzte des 67-Jährigen klargestellt hätten, dass der Hollywood-Mogul „nicht bereit ist, in eine nicht-medizinische Einrichtung überführt zu werden.“

Er sagte weiter: „Es ist vollkommen abhängig vom Ärzteteam, diese Entscheidung zu treffen. Natürlich will niemand, dass Mr. Weinstein aufgrund seiner Gesundheit irgendwas passiert.“ Eigentlich sollte Weinstein am 24. Februar in das Gefängnis Rikers Island gebracht werden, bevor er über gesundheitliche Probleme klagte. Die Jury hat sich an diesem Tag ganze 22 Stunden lang beraten, bevor sie zu einem Urteil kam.

Laut eines Berichts von ‚USA today‘ muss der frühere Hollywood-Mogul keine lebenslange Freiheitsstrafe antreten. Im Anklagepunkt „serieller sexueller Angriff“ wurde er nämlich freigesprochen.

Allerdings wurde er in den Punkten „Krimineller Sexakt ersten Grades“ wegen eines Oralsex-Angriffs auf Mimi Haleyi im Jahr 2006 und „Vergewaltigung dritten Grades“ wegen eines Übergriffs gegen das Model Jessica Mann im Jahr 2013 schuldig gesprochen.