Sonntag, 8. März 2020 19:37 Uhr

Harvey Weinstein: Das passiert jetzt mit ihm im Knast

imago images / Pacific Press Agency

Seit letzter Woche ist Harvey Weinstein ein verurteilter Sexualstraftäter. Nach dem Prozess wurde der 67-Jährige ehemalige Hollywood-Mogul am Herzen operiert und bekam einen sogenannten Stent eingepflanzt. Der soll gegen Gefäßverstopfungen helfen.

Im Gefängnis auf Rikers Island, der berüchtigten Gefängnisinsel am East River in New York, angekommen, genießt Weinstein nun eine Art Extrabehandlung, wie das Nachrichtenportal „TMZ“ berichtet. So wird er vorläufig von anderen Häftlingen isoliert und unter ständiger Überwachung – festgehalten werden.

Hinter Gittern

Die sechste Etage, in der sich Weinberg aufhalten soll, hat  – laut TMZ-Informationen – 30 Betten und dieses Stockwerk soll er aus Sicherheitsgründen für sich alleine haben. Zum einen, um ihn vor anderen Häftlingen zu schützen und zum anderen auch um ihn daran zu hindern, sich selbst etwas anzutun. Diese Befürchtung haben offizielle Stellen, weshalb ständige Überwachung sowie regelmäßig Kontrollbesuche in der Zelle angeordnet wurden.

Dazu gehören Überwachungskameras und häufige Blicke in die Zelle durch Wachen. Nachts zieht er mit zwei anderen Insassen in eine Zelle, um zu schlafen.

Urteil am 11. März

Über sein neues Leben im Knast ist bisher nicht viel bekannt außer, dass Weinstein solange er noch in ärztlicher Behandlung ist, täglich eine Erholungsstunde hat, in der er die Gefängnisbibliothek oder ein Religionszimmer besuchen kann. Verabreicht werden ihm Speisen, die „herzfreundlich“ sind. Weinstein habe zudem aber auch die Möglichkeit Junk Food über den Gefängnis-Kiosk zu erwerben.

Ende Februar hatten Weinstein zwölf Geschworene der Vergewaltigung und sexuellen Nötigung schuldig gesprochen. Dem gefallenen Filmproduzenten, der einst zu den einflussreichsten der Welt gehörte, drohen zwischen fünf und 25 Jahre Haft. Das Strafmaß soll am 11. März verkündet werden.

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