Freitag, 13. Oktober 2017 19:37 Uhr

Harvey Weinstein: Geldgeber wollen Kredite zurück?

Hollywood-Mogul Harvey Weinstein plant, noch diesen Monat eine Sitzung der Weinstein Company einzuberufen – trotz seines Rauswurfs.

Harvey Weinstein: Geldgeber wollen Kredite zurück?

Foto: John Rainford/WENN.com

Dem Hollywood-Produzenten wurde von der Firma, die er mit seinem Bruder Bob gründete, gekündigt, nachdem eine Welle von Klagen über sexuelle Missbräuche über ihn hereinprasselten. Trotzdem will er an dem Treffen am Dienstag (17. Oktober) teilnehmen. Quellen berichteten gegenüber’The Blast‘, dass Weinsteins Rechtsanwälte einen Brief an Jeannine Tang schickten.

Die Vizepräsidentin der Weinstein Company bestätigte demnach, dass der Film-Mogul eine Diskussionsrunde einberufen wolle, da er ja immer noch der größte Aktieninhaber der Organisation bleibt. Derzeit befindet sich Weinstein in der Reha in Arizona. Daher wird er nicht persönlich beim Treffen erwartet. Via Handy wolle er während seiner Behandlung aber weiter Geschäfte machen. Nun warte er auf eine Antwort auf seinen Brief und hoffe auf die Zustimmung, dass er in einer Art Telefonkonferenz bei der Versammlung zugeschalten werden kann.

38 Millionen Euro sollen zurückgezahlt werden

Davor gaben bereits Weinsteins Geldgeber, AI International Holdings, bekannt, dass sie aufgrund seiner Entlassung ihr Darlehen von circa 38 Millionen Euro zurückziehen wollen. In einem Brief an das Unternehmen und deren Anwälten schrieb AI, dass „die Entlassung von Harvey Weinstein aus seiner Position als Co-Vorsitzender“ zu einer „materiell nachteiligen Veränderung“ führt, was ihnen die sofortige Rückzahlung des Darlehens ermöglichen soll.

Weinstein steht seit vergangenem Wochenende wegen angeblichen sexuellen Fehlverhaltens unter Beschuss. Die Weinstein Company sagte in einem Statement: „Aufgrund der neuen Informationen über sein Fehlverhalten haben die Direktoren der Weinstein Company – Robert Weinstein, Lance Maerov, Richard Koenigsberg und Tarak Ben Ammar – bestimmt und Harvey Weinstein mitgeteilt, dass seine Beschäftigung bei der Weinstein Company mit sofortiger Wirkung beendet ist.“ (Bang)

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